KREIS LICHTENFELS

TSV will Scharte in Coburg auswetzen

noch paar Bilder
Gewissenhafte Datenerfassung der Zuschauer – wie hier in Obersdorf – ist in Pandemie-Zeiten auf jedem Fußballplatz gefordert. Foto: Gunther Czepera

Fußball

Offensives Unvermögen und etwas Glück bescherten den Fußballern des TSV Staffelstein in der Vorwoche ein enttäuschendes Ergebnis in der Kreisliga Coburg/Lichtenfels. Am Sonntag sind die Staffelsteiner im letzten Punktspiel vor der Winterpause beim FC Coburg gefordert. An den folgenden drei Wochenenden sind noch Partien im neu geschaffenen Ligapokal angesetzt.

Kreisliga Coburg/Lichtenfels

FC Coburg II – TSV Staffelstein

Es war erneut ein Tor mit dem Schlusspfiff. Der Treffer bewahrte die Staffelsteiner diesmal aber nur vor einer kompletten Blamage. Das 1:1 gegen das Schlusslicht, die Sportfreunde Unterpreppach, war aus Sicht des TSV-Trainers Johannes Fischer „ein glücklicher Punktgewinn“. „Mit der Leistung der Mannschaft war ich kollektiv nicht wirklich zufrieden, auch wenn es jetzt keinen speziellen Schwachpunkt gab.“

Der Staffelsteiner Trainer bemängelt lediglich, dass sein Team in der ersten Spielhälfte zu fahrlässig mit den Gelegenheiten umgegangen sei. Fischer habe den unbedingten Torwillen seiner Mannschaft vermisst. Diesen gilt es, am Wochenende beim FC Coburg II (10.) wiederzufinden. Die Reserve aus der Vestestadt ist auf eigenem Rasen allerdings ein schwieriger Gegner, der in dieser Saison 19 seiner 27 Zähler zu Hause ergatterte.

Fischer sieht bei seiner jungen Truppe noch viel Luft nach oben, es gilt den nächsten Schritt im Entwicklungsprozess zu machen. Öffentlich Druck machen wäre jedoch die schlechteste Vorgehensweise. Es brauche alles Zeit und gehe nicht von heute auf morgen, meint Fischer, der das Missgeschick gegen Unterpreppach abhaken möchte und den Blick nach vorne richtet. „Wir fahren natürlich nach Coburg, um dort zu gewinnen.“

Auf der Suche nach dem Torwillen fehlt Fischer weiter sein wichtigster Mann für diese Aufgabe: sein Bruder Simon. Neben den Langzeitverletzten steht auch der Einsatz von Marco Lins noch in Frage.

Kreisklassen

Auch für die Kreisklassisten stehen am Wochenende die letzten Spiele vor dem Ligapokal bevor. In der Kreisklasse 2 Lichtenfels will Schlusslicht FC Fortuna Roth ein Lebenszeichen im Kampf um den Ligaerhalt aussenden.

Die Fortunen kassierten bisher in vier Spielen vier heftige Niederlagen bei 5:21 Toren. Damit wird es allerdings schwer für den Tabellenletzten, die Hoffnung auf den Ligaverbleib aufrecht zu erhalten. Am Sonntag (14 Uhr) kommt der Tabellensechste Schwabthaler SV nach Roth. Ein Sieg über den SSV, der zuletzt nur dreimal unentschieden spielte, erscheint nicht unmöglich.

Knapp fünf Kilometer und sechs Punkte trennt die SpVgg Isling (8.) von der SpVgg Obersdorf (12.). Die Obersdorfer haben ein ordentliches Polster zu den Abstiegsplätzen, doch ein 0:8 wie im Hinspiel wollen sie auf jeden Fall vermeiden.

Im Titelrennen darf sich der FC Altenkunstadt/Woffendorf im Fernduell mit Spitzenreiter VfR Johannisthal keinen Ausrutscher erlauben. Den zehn Punkten nach dem Wiederbeginn nach zu urteilen, wäre alles andere als ein weiterer Erfolg gegen den abstiegsbedrohten FC Hochstadt (13.) eine Überraschung.

In der Kreisklasse 3 Itzgrund hat es der TSV Staffelstein II (15.) nicht weit, um beim TSV Gleußen (10.) anzutreten. Die „Zweite“ aus der Badstadt hat mit dem 4:0-Sieg über Hafenpreppach Lunte gerochen und kann bei optimalem Spieltagsverlauf weitere Punkte auf den ersten Nichtabstiegsplatz gutmachen.

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