LICHTENFELS

Segelfliegen: Aero Club landet im Mittelfeld

Aero Club (3)
Gerd Peter Lauer war der schnellste Lichtenfelser Pilot in der vierten Runde der Segelflug-Bundesliga. Foto: privat

Segelfliegen

Die Piloten des Aero Clubs Lichtenfels mussten sich in Runde 4 der Segelflug-Bundesliga mit einem Mittelfeldplatz begnügen.

Die Lichtenfelser fanden zu Rundenbeginn nicht die optimalen und schnellen Aufwindlinien. Immer wieder entwickelten sich im gewählten Fluggebiet zwischen der Rhön und der Fränkischen Alb größere abschirmende Wolkenfelder, die die Thermikentwicklung beeinträchtigten. Die kurze Sonnenlücke für schnelle Flüge am Rand des Thüringer Walds am Sonntagnachmittag erkannten die Lichtenfelser zu spät.

So musste man sich im Lager der Aero-Club-Piloten mit Platz 17 im Mittelfeld der 30 Bundesligavereine zufriedengeben. Erschwerend kam hinzu, dass mit Jan Kretzschmar und Philipp Lauer die beiden Spitzenpiloten nicht am Start waren. Insgesamt waren am Flugtag sieben Piloten auf Punktejagd. Gerd Peter Lauer war mit der LS 8 neo mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111,12 km/h über 503 km der Schnellste im Lichtenfelser Team, gefolgt von Markus Reuß auf einer LS 1f mit 95,91 km/h über 300 km und Juniorpilot Dominik Biesenecker auf der Vereins-LS 8 neo mit 88,74 km/h über 317 km.

Bessere Bedingungen in Norden

Die vorderen Plätze gingen in Runde 4, mit Burgdorf und Rinteln an der Spitze, an die Teams im Norden Deutschlands. In der Tabelle führt nun der Vorjahressieger aus Rinteln vor Oerlinghausen und Homberg/Ohm. Lichtenfels ist in der Gesamtwertung auf Rang 7 abgerutscht. Bei der U25-Wertung kam mit Dominik Biesenecker nur ein Pilot in die Wertung. Hier führt Oerlinghausen vor Stadtlohn, die Lichtenfelser stehen auf Rang 11. (red)

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