SCHWABSBERG

Vizetitel bleibt inReichweite

KSC Staffelstein 070919 48 Benedikt
Boris Benedik war mit 673 Holz stärkster Staffelsteiner in Schwabsberg. Foto: Archiv/sportpress

Sportkegeln

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem klaren 7:1-Sieg in Schwabsberg klettern die Kegler des SKC Staffelstein in der Bundesliga auf Tabellenplatz drei. Die Staffelsteiner profitieren von der 2:6-Niederlage der Victoria Bamberg beim alten und neuen deutschen Meister Rot weiß Zerbst.

Bundesliga, Männer

KC Schwabsberg – SKC Staffelstein 1:7

Im Startpaar schickte der SKC Mathias Dirnberger und Torsten Reiser auf die Bahnen. Diese bekamen es mit dem Juniorennationalspieler Tim Brachtel und Michael Schlosser zu tun. Von Beginn an entwickelten sich zwei unterhaltsame Duelle. Dirnberger musste mit 156:165 den ersten Satz abgeben. Auch Reiser erging es nicht besser. Mit 141:143 ging der erste Satz an den Gastgeber. Die Staffelsteiner fanden nun besser ins Spiel und entschieden den zweiten Satz jeweils für sich. Doch die Gastgeber schlugen im dritten Satz zurück. Schlosser (167:145) und Brachtel (153:150) gingen mit 2:1 in Führung. Reiser und Dirnberger spielten den vierten Satz auf hohem Niveau und setzten die entscheidenden Akzente.

Dirnberger entschied sein Match mit einem 167:147 Satzsieg für sich. Mit 2:2 nach Sätzen und 631:620 Kegeln holte der Staffelsteiner den ersten Mannschaftspunkt für sein Team. Auch Reiser schaffte den Satzausgleich mit 178:160. Aufgrund des Ergebnisses von 633:605 Holz ging auch der zweite Mannschaftspunkt im Startdurchgang an die Gäste aus Staffelstein.

Nun sollten Marcus Gerdau und Uros Stoklas die Führung gegen Beier und Drexler ausbauen. Gerdau gab nur den ersten Satz mit 163:167 gegen Beier ab. Ab dem zweiten Satz ließ der Staffelsteiner nicht mehr viel zu und kam über Bahnen mit 157, 157 und 174 Kegel zu einem 3:1 Satzsieg mit 651 Kegeln.

Sein SKC-Kollege Stoklas fand schnell ins Spiel und entschied Satz eins mit 163:145 klar für sich. Doch nun kam ein Bruch im Spiel des Slowenen. Mit 174:141 ging der zweite Satz klar an den Schwabsberger Mannschaftskapitän Drexler. Mit all seiner Routine fand Stoklas in Satz 3 wieder zu seinem Spiel und gewann den dritten Durchgang 164:163.

Nichts für schwache Nerven war der vierte und letzte Satz in diesem Duell. Ständig wechselte die Führung, und nach vier spannenden Durchgängen setzte sich Drexler mit 153:152 durch und sicherte den Schwabsbergern den ersten Mannschaftspunkt. Mit 3:1 Mannschaftspunkten und einem Plus von 75 Kegeln ging das Schlusspaar der Blau-Weißen ins Spiel. Boris Benedik spielte groß auf und war eine Bank. Mit einem klaren 3:1 und dem Tagesbestwert von 673 Kegeln ließ er Stefan Zuern keine Chance. Das gleiche Bild im letzten Duell des Spieles: Timo Hehl, der leicht angeschlagen ins Spiel ging, entschied Satz 1 und 2 gegen Daniel Suess klar für sich.

Da die Probleme bei Hehl stärker wurden, wechselte der SKC Florian Bischoff ein. Dieser fand sofort ins Spiel, brannte ein wahres Feuerwerk ab und ließ Süss, der mit mageren 539 Kegeln auf der Anzeige die Bahn verließ, keine Chance. Bischoff spielte mit 159 und 177 Kegel auf das Ergebnis von Hehl, was zusammen 623 Kegel und einen Mannschaftspunkt für das Staffelsteiner Team einbrachte. Mit dem klarem 7:1 und 3831:3600 Kegeln blieben die Staffelsteiner nur elf Kegel unter dem eigenen Bahnrekord in Schwabsberg. (tr)

Die Statistik

KC Schwabsberg – SKC Staffelstein 1:7 (8:16 Sätze, 3600:3831 Holz)

Schlosser – Reiser 2:2 (605:633) Brachtel – Dirnberger 2:2 (620:631) Beier – Gerdau 1:3 (599:651) Drexler – Stoklas 2:2 (636:620) Zürn – Benedik 1:3 (601:673) Süss – Hehl/Bischoff 0:4 (539:623)

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