BAYREUTH

TS Lichtenfels deklassiert HaSpo III

Handball_BL Männer: HaSpo Bayreuth III - TS Lichtenfels
Die TS Lichtenfels um Maximilian Rödel (am Ball) dominierte die Partie bei Bezirksliga-Schlusslicht HaSpo Bayreuth III. Foto: Heike Günther

Handball

Der „Bayreuth-Fluch“ ist gebrochen. Die Herren der TS Lichtenfels haben seit langer Zeit wieder zwei Punkte aus der Wagnerstadt entführt – und das äußerst souverän. Das Bezirksliga-Duell beim Tabellenletzten HaSpo Bayreuth III gewann die Mannschaft von Cornelius John und Philipp Rödel mit 32:19 (14:7).

Bezirksliga, Herren

HaSpo Bayreuth – TS Lichtenfels 19:32

Beim starken Auftritt war Spielertrainer Cornelius John gerade in den ersten 20 Minuten mit der Abwehrleistung seines Teams mehr als zufrieden. Den Gastgebern gelangen in dieser Phase nur drei Treffer. Doch das Angriffsspiel der Lichtenfelser war trotz der 10:3-Führung verbesserungswürdig. „Wir hatten in der Anfangsphase Probleme mit falschen Entscheidungen, frühen Abschlüssen und schlechter Chancenverwertung. Aber die gut sortierte Verteidigung und viele technische Fehler des Gastgebers spielten uns in die Karten“, sagte John. Der Sieg geriet aber nie in Gefahr, der 14:7-Halbzeitvorsprung war schon die Vorentscheidung. Die Bayreuther Dritte startete besser in den zweiten Durchgang und nutzte eine kleine Schwächephase der Lichtenfelser durch Fröhlich, Kritzenthaler und Goles zum 12:17 (34.).

Danach dominierte die TSL wieder und demonstrierte im Angriff viel Spielfreude. Alle Spieler bekamen Einsatzzeit – und fast alle trafen. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Den Schlusspunkt in der einseitigen Partie setzte zwei Sekunden vor Schluss Lukas Will zum 32:19-Endstand für die TS Lichtenfels. (gü)

HaSpo Bayreuth III: Katzer, Oertel – Goeritz (4), Wenzel, Fröhlich (1), Köllner (1), Mößle, Fronmüller (1), Goles (8/5), Kritzenthaler (4), Pritschet. TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner – Fiedler, Geuer (2), Schulze (6), Eisele (1), Rödel (1), Mahler (4), Tremel (9), Söllner (1), John (3), Rießner (2), Will (2/1), B. Freiburg (1).

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