KREIS LICHTENFELS

Ebensfeld will sich rauskämpfen

Ebensfeld - Arnstein
Seine Anfeuerung hat geholfen: Trainer Andreas Gebhardt und der TSV Ebensfeld waren zuletzt zweimal in Folge siegreich. Foto: Gunther Czepera

Fußball

Es wird immer düsterer für den SC Jura Arnstein: Seit mittlerweile zehn Spielen wartet er auf seinen dritten Saisonsieg in der Bezirksliga West. Der Abstand zum Relegationsplatz ist auf sieben Punkte angewachsen. So ist ein Heimsieg gegen den SV Ketschendorf fast schon Pflicht – doch die Arnsteiner plagen einige Sorgen.

Auch die SpVgg Ebing durchlebt mit drei Niederlagen in Folge eine Durststrecke und ist nun beim SV Merkendorf gefordert.

Wesentlich besser in Form ist der TSV Ebenfeld. Nach zwei Siegen in Folge ist ihm auch gegen den drittplatzierten TSV Burgebrach eine Überraschung zuzutrauen. Diese drei Partien werden am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen.

Bereits am Samstag (15 Uhr) gastiert der ebenfalls abstiegsgefährdete TSV Marktzeuln beim TSV Mönchröden.

Bezirksliga Oberfranken West

TSV Ebensfeld – TSV Burgebrach

In Mönchröden dreifach gepunktet und gegen Jura Arnstein den ersten Heimsieg eingefahren – so lautet die Bilanz des neuen Ebensfelder Trainers Andreas Gebhard. Doch das 3:0 gegen Arnstein war für die morgige Partie kein Maßstab, da nun mit dem starken Aufsteiger aus Burgebrach eine ganz andere Hausnummer wartet. In den vergangenen fünf Spielen gaben die Burgebracher nur zwei Punkte ab und strotzten vor Selbstbewusstsein.

Der Ebensfelder Trainer Andreas Gebhard gibt sich dennoch kämpferisch: „Ich sehe unseren Gegner als haushohen Favoriten an. Doch dies bedeutet nicht, dass wir nicht alles versuchen werden, um zu punkten. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass wir besser gestaffelt sein müssen als zuletzt. Zudem müssen wir besser in die Zweikämpfe kommen und diese dann auch annehmen.“ Doch auch der Burgebracher Trainer Christian Trunk stapelt tief und lobt den Gegner. Die Zuschauer werden „ganz andere, selbstbewusstere Ebensfelder“ zu sehen bekommen. Bahnt sich bei so viel gegenseitiger Wertschätzung etwa ein Unentschieden wie im Hinspiel (0:0) an? Für die Hausherren wäre es ein Erfolg.

SV Merkendorf – SpVgg Ebing

Die Merkendorfer haben aus den vergangenen vier Partien nur einen Zähler mitgenommen. Auch der späte Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand beim FC Oberhaid war eine gefühlte Niederlage für die Schmidt-Elf. So kommt es am Sonntag zum Duell zweier angeschlagener Teams – und die SpVgg ist Außenseiter. Schließlich steht sie als Vorletzter tief im Tabellenkeller und trifft wohl auf einen spielerisch überlegenen Gegner. Auch das mit 0:2 verlorene Hinspiel ist für die Ebinger kein gutes Omen.

SC Jura Arnstein – SV Ketschendorf

Die Arnsteiner sehnen die Winterpause herbei. Sportlich läuft es miserabel, personell geht der Aufsteiger auf dem Zahnfleisch. Keine guten Voraussetzungen für das Aufsteigerduell gegen den SV Ketschendorf, dessen zurückliegende Partie ausfiel. Durch die Spielpause hatten die SV-Spieler eine längere Regenerationsphase.

Der Heimvorteil wird für die Hausherren wohl kaum der ausschlaggebende Faktor sein, um die 0:2-Hinspielniederlage zu korrigieren. Vielmehr muss die Abwehr wieder besser stehen. In den vergangenen vier Partien setzte es jeweils mindestens drei Gegentreffer (insgesamt 17). Auch die Offensive hat noch Luft nach oben (zuletzt vier Treffer in vier Spielen).

TSV Mönchröden – TSV Marktzeuln

Erneut – und diesmal auswärts – muss sich der TSV Marktzeuln mit einem Gegner aus dem oberen Tabellenbereich messen. Die 0:2-Niederlage der Zeulner vom vergangenen Spieltag gegen Spitzenreiter Sylvia Ebersdorf kam nicht überraschend. Nun muss die Mannschaft von Trainer Lukas Engelmann beim TSV Mönchröden erneut als Außenseiter ran. Die Gastgeber um Trainer Thomas Hüttl hatten im vergangenen Spiel gegen den TSV Ebensfeld eine 1:0-Führung in den Schlussminuten verspielt und die Partie mit 1:2 verloren. Dies zeigte: Mönchröden ist verwundbar. Ob es die nächste Liga-Überraschung und somit eine Revanche für die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel gibt? Bei Marktzeuln wechseln sich zumindest derzeit Sieg und Niederlage ab – und dem Gesetz der Serie folgend, steht nun der nächste Sieg an.

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