BURGKUNSTADT/WEIDHAUSEN

SG-Frauen starten selbstbewusst

Kleiner Fehlerteufel bei Sport Handball: Vorbericht der SG Kunstadt/Weidhausen – Hergenröder heißt jetzt Kübrich!
Zum Landesliga-Saisonauftakt am Sonntag gegen den SC 04 Schwabach freuen sich die Fans der Handballerinnen von der SG Kunstadt/Weidhausen auch auf die Rückkehr von Steffi Kübrich, geborene Hergenröder, die nach fast zwei Jahren Babypause in der Obermainhalle beweisen möchte, dass... Foto: Matthias Schneider

Handball

Ein Jahr lang haben die Handballerinnen der SG Kunstadt/Weidhausen auf diesen Tag hingearbeitet: Am Sonntag kehrt das Team von Trainerin Christine Gahn in die Landesliga zurück, wenn es um 16 Uhr in der Obermainhalle auf den SC 04 Schwabach trifft. Für den Aufsteiger könnte die Auftakthürde kaum höher ausfallen. Immerhin stellt sich mit dem Team aus Mittelfranken der Tabellendritte der Vorsaison in Burgkunstadt vor.

„Wir sehen dieses schwere Auftaktspiel vor allem als Chance, unsere eigene Stärke zu testen und zugleich ein Signal an den Rest der Liga zu senden“, gibt sich SG-Trainerin Christine Gahn vor dem ersten Landesligaduell ihrer Mannschaft seit knapp 16 Monaten selbstbewusst. Hinter diesem neuen Selbstbewusstsein der SG steckt der Kader, auf den die Trainerin in dieser Saison zurückgreifen kann. Der ist knapp 30 Spielerinnen groß. Somit hat Gahn die „Qual der Wahl“. Denn zum Kern des Teams um Fabienne Seufert und Marion Held stoßen viele junge Spielerinnen, die in der vergangenen Saison in der A-Jugend-Landesliga mit dem Meistertitel aufhorchen ließen.

Auch wenn Christine Gahn die jungen Spielerinnen behutsam an den Erwachsenenbereich heranführen will, wird das eine oder andere Talent bereits gegen Schwabach sein Debüt im Frauenteam geben.

Nur ein Neuzugang

Gleiches gilt für Vanessa Staudt, der einzige Neuzugang in diesem Jahr. Die Außenspielerin hat ihre ersten Erfolge noch beim TV Weidhausen gefeiert und spielte zuletzt in Nürnberg in der Landesliga. Besonders freuen dürfen sich die Fans der SG aber auf das Comeback von Steffi Kübrich, ehemals Hergenröder. Die inzwischen zweifache Mutter will als torgefährliche Rückraumspielerin wieder voll eingreifen.

„Als Aufsteiger ist unser primäres Ziel natürlich der Klassenerhalt“, gibt sich Gahn bei allem Optimismus auch bescheiden, denn ihr und ihrem Meisterteam sind die Spiele aus der Landesligarunde 2017/2018 natürlich in Erinnerung geblieben. „Ich hoffe, dass wir mit unserem schnellen Umschaltspiel und neu einstudierten Spielzügen die Trainingsinhalte gleich zum Auftakt umsetzen können. Dann ist selbst gegen ein so starkes Team wie Schwabach ein ausgeglichener Spielverlauf möglich“, sagt die Trainerin.

Der Gegner bereitet sich bereits seit Juni akribisch auf die neue Saison vor und möchte, wenn es nach Trainer Marcus Grüßner geht, Platz 3 aus dem letzten Jahr noch übertreffen. Vor allem die beiden Neuzugänge Clara Meier und Torfrau Alexandra Lorber machen den Kader noch stärker als im Vorjahr. Auf die SGlerinnen wartet also echte Schwerstarbeit, was aber die Vorfreude auf den Sonntag eher noch wachsen lässt. (mts)

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