ZAPFENDORF

Rene Hennemann verpasst Podest nur knapp

Bericht über den Motorrad-Rennfahrer Rene Hennemann von Dippold-RACING aus Untersiemau
Rene Hennemann hinter seiner Aprilia RSV4 Foto: privat

Motorrad

Der Motorrad-Rennfahrer Rene Hennemann vom Dippold-Racing-Team aus Untersiemau startet in diesem Jahr in der Klasse Superbike 1000 auf einer Aprilia RSV4 1100 Factory in der FR-Challenge. Im tschechischen Brünn erlebte der Zapfendorfer ein durchwachsenes Rennwochenende.

Beide Trainingseinheiten waren begleitet von unterschiedlichen Setting-Einstellungen des Fahrwerks, um eine optimale Traktion auf der Piste zu erreichen. Dabei wurden die Gabel und das hintere Federbein mehrmals aus- und mit neuen Einstellparametern wieder eingebaut.

Das erste Wertungsrennen wurde bei trockener Piste gestartet. Der Rookie kam auf seiner V4-Maschine gut vom Start weg und fiel nach der ersten Runde auf Platz 3 zurück. Nach nur drei Runden wurde das Rennen wegen eines schweren Sturzes abgebrochen und nicht mehr neu gestartet. Dadurch zählte die Platzierung der zweiten Runde, also Platz 3. Da die Rennleitung bei Hennemann aber einen Frühstart erkannt hatte und eine Zeitstrafe von 30 Sekunden verhängte, fiel er in der Wertung zum ersten Lauf auf Platz 29 zurück und konnte dadurch keine Punkte für die Gesamtwertung erringen.

Das zweite Rennen lief für den Zapfendorfer besser. Er fiel, bedingt durch einen nicht optimalen Start, in der zweiten Runde zwar bis auf Platz 11 zurück, kämpfte sich aber durch harten, aber stets fairen Fight wieder bis auf Platz 4 vor. Es fehlten lediglich 13/100 Sekunden auf Rang 3. Dennoch war es ein sehr gutes Resultat, wenn man bedenkt, dass das Fahrerfeld aus 26 Startern bestand, die in der 1000-ccm-Klasse teilweise bereits seit mehreren Jahren um die Punkte kämpfen und einen großen Erfahrungsvorsprung haben. Von den drei Startern auf einer Aprilia RSV4 war Hennemann im zweiten Rennen der schnellste im Feld.

In der Gesamtwertung der Meisterschaft belegt der Zapfendorfer mit 92 Zählern punktgleich mit dem Drittplatzierten den vierten Rang und ist bester der fünf Aprilia-Piloten in der Gesamtwertung. Beim nächsten Rennen vom 7. bis 8. September auf dem Lausitzring will der Aprilia-Pilot versuchen, seinen ersten Sieg 2019 einzufahren. Mehr unter www.fr-performance.de. (red)

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