LICHTENFELS

TSL gegen Coburg wieder nicht in Bestbesetzung

TSL-Handballvorschau
Wieder zurück im Team der TS Lichtenfels ist der quirlige und torgefährliche Joris Rießner (r.), der am Sonntag über die Mitte viel Druck gegen die TS Coburg entwickeln soll. Foto: Heike Günther

Handball

Als Prüfstein auf dem Weg zur Bezirksliga-Meisterschaft sieht die TS Coburg nach eigenen Worten ihren vorletzten Gegner – und der heißt TS Lichtenfels. Was der Klassenprimus unter der Woche allerdings noch nicht wusste, ist das personelle Aufgebot, das bei der TSL zum vorletzten Heimspiel (Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum an der Friedenslinde) nicht bestens ist. Mit dem gesperrten Spielertrainer Cornelius John und dem verhinderten Goalgetter Lukas Tremel (Auslandsaufenthalt) fehlen den Gastgebern wichtige Spieler. Und auch der Einsatz von Johannes Söllner ist wegen Sprunggelenksbeschwerden fraglich.

Bisher ging der jüngst angesetzte Plan der Lichtenfelser hinsichtlich der Heimspielserie auf: zwei Siege aus zwei Spielen. Grundsätzlich sind die Korbstädter natürlich gewillt, diese Serie gegen den designierten Aufsteiger aus Coburg fortzuführen. „Allerdings“, so Cornelius John, „würden wir uns hierfür bessere Voraussetzungen auf unserer Seite wünschen.“ Schon in der Vorrunde trat Lichtenfels den Coburgern nicht in Bestbesetzung gegenüber.

Drei Spiele Sperre für John

John selbst wurde nach dem letzten Duell gegen Weitramsdorf vom BHV für drei Spiele gesperrt. Was bedeutet, dass er in dieser Saison aktiv nicht mehr eingreifen darf.

Trotz der genannten Ausfälle will die TS Lichtenfels für ihr Heimspiel eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Andreas Kraus wird die Gastgeber erneut unterstützen, und Joris Rießner ist nach längerer Pause wieder im Kader.

Vielleicht kann Lichtenfels vor eigener Kulisse gegen die TS Coburg mit der einen oder anderen taktischen Raffinesse ein wenig überraschen und ein offenes Spiel provozieren. (gü)

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