BURGKUNSTADT

Fiedler/Judex bezwingen die Eideloths im Karnoll-Pokal

Gerald-Karnoll-Gedächtnispokal
Umrahmt von den bbeiden Organisatoren Elke (links) und Ferdinand Karnoll (rechts) freuen sich (von links) die Sieger Ferdinand Judex, Thomas Fiedler sowie die Zweitplatzierten Manuel Eideloth und Klaus Eideloth. Foto: pr

Tischtennis

(fk) Bereits zum elften Mal wurde mit dem Gerald-Karnoll-Gedächtnispokal das neue Jahr beim TTC Burgkunstadt eingeläutet. Dabei wurden Thomas Fiedler und Ferdinand Judex ihrer Favoritenrolle als sehr ausgeglichen besetztes Doppel gerecht und holten sich den Titel 2019.

Bei erfreulichen 18 Teilnehmern und zahlreichen Zuschauern meinte es die Losfee heuer gut und brachte unter den neun Doppeln gleich drei „Familien-Teams“ zusammen: Manuel und Klaus Eideloth starteten ebenso wie Ferdinand und Elke Karnoll in Gruppe A, Christopher und Helmuth Eideloth in Gruppe B.

Aus den beiden Gruppen qualifizierten sich jeweils die beiden Erstplatzierten für das Halbfinale. Besonders spannend ging es dabei in der Fünfer-Gruppe zu, denn hier kam kein Team ungeschlagen durch die Vorrunde. Es blieb bis zu den letzten Begegnungen offen. Der direkte Vergleich gab letztlich den Ausschlag zugunsten von Fiedler/Judex (3:1-Siege, 7:5-Spiele) vor Manuel und Klaus Eideloth, die sich als Zweiplatzierte aber ebenfalls den Halbfinaleinzug sicherten. Diesen verpassten sowohl Nidetzky/Hanna als auch Linz/Rauch knapp, die sich mit jeweils 2:2-Siegen mit dem dritten bzw. vierten Platz begnügen mussten, während das Duo F. Karnoll/E. Karnoll auf dem fünften Rang landete.

Klarer verteilt waren hingegen die Rollen in der zweiten Gruppe, in der Manfred Schneider/Peter Janura das Maß der Dinge waren und mit 3:0-Siegen und 8:1-Spielen souverän zum Gruppensieg marschierten. Etwas überraschend sicherten sich Sven Pol und Hobbyspieler Wolfgang Fischer den zweiten Platz und damit das zweite Ticket fürs Halbfinale. Den dritten Rang belegten C. Eideloth/H. Eideloth vor Hoffmann/Sesselmann.

Fiedler/Judex gelang gegen Pol/Fischer anschließend der Durchmarsch ins Finale. Das Doppel sowie der Einzelerfolg von Judex bedeuteten den Favoritensieg für das Duo aus der dritten Mannschaft. Hochspannend ging es hingegen in der Paarung M. Eideloth/K. Eideloth und Schneider/Janura zu, in dem alle drei Matches in den Entscheidungssatz gingen. Das 2:1 im Doppel sowie das 3:2 von M. Eideloth gegen Schneider waren letztlich das Zünglein an der Waage. Schneider/Janura belegten mit Pol/Fischer somit den geteilten dritten Platz.

Auch im Finale wurde im Doppel beim Stand von 1:1 der Turniersieg ermittelt, nachdem M. Eideloth Fiedler souverän geschlagen und an der anderen Platte K. Eideloth gegen Judex klar das Nachsehen hatte. Nachdem Manuel Eideloth/Klaus Eideloth den ersten Satz klar verloren und im zweiten Satz klar zurückgelegen hatten, kämpften sie sich nochmals zurück und erzwangen den Entscheidungssatz. Doch hier zeigten Fiedler/Judex die nötige Sicherheit und Offensivpower und sicherten sich den Turniersieg.

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