KREIS LICHTENFELS

Ebensfelder müssen sich in Würgau vorsehen

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Im Hinspiel gewann der TSV Ebensfeld gegen Würgau knapp mit 1:0, auch weil in der Nachspielzeit dieser Freistoß des Würgauers Joachim Hemmer (Nr. 6) über den Kasten des TSV ging. Foto: Hartmut Klamm

Fußball-Bezirksliga Ofr. West

(gefa) Wie hat sich der TSV Marktzeuln von seiner 0:8-Klatsche bei Sylvia Ebersdorf erholt? Diese Frage muss der Aufsteiger am drittletzten Spieltag vor der Winterpause in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West gegen den Tabellennachbarn DJK Bamberg II beantworten. Heimvorteil genießen am Sonntag die SpVgg Ebing (12.) gegen den FC Mitwitz (6.) und der FSV Unterleiterbach (13.), der auf den starken SV Merkendorf (4.) trifft. Der TSV Ebensfeld geht als Favorit ins Spiel beim Vorletzten SV Würgau.

Im Fokus des Wochenendes steht das Duell zwischen dem TSV Schammelsdorf (2.) und dem SC Ebersdorf (3.).

Sonntag, 14 Uhr

SpVgg Ebing – FC Mitwitz

Ungeschlagen blieb das Ebinger Interimstrainerduo Landgraf/Fuchs. Fünf Punkte fuhr die SpVgg in den letzten drei Partien ein. Doch da die Konkurrenz ebenfalls punktete, geht der Kampf gegen den Abstieg für die Hausherren unvermindert weiter. In der vergangenen Woche nun verpflichtete die sportliche Leitung der Ebinger mit Thomas Mutors einen Trainer, der seine Erfahrungen in Unterfranken gesammelt hat (siehe nebenstehende Artikel).

Zu Gast im Seestadion ist am Sonntag der FC Mitwitz, den der neue Coach im Spiel gegen den ASV Kleintettau schon beobachtet hat. Eine Mannschaft, die mit 28 Zählern im gesicherten Mittelfeld platziert ist. Die Gäste legten eine Super-Serie hin, blieben acht Runden ungeschlagen und holten daraus 16 Punkte. Die jüngste 0:2-Niederlage gegen den VfL Frohnlach wird die Müller-Schützlinge nicht umgehauen haben.

Die Ebinger müssen sich auf einen weiter starken und selbstbewusst auftretenden Gegner einstellen. Sie werden es schwer haben, den 3:0-Hinspielerfolg zu wiederholen.

FSV Unterleiterbach – SV Merkendorf

Neun Punkte liegen die Merkendorfer vor den Unterleiterbachern. Daraus ist nicht zu schließen, dass der SVM als Favorit in dieses Match geht.

Die Schützlinge von FSV-Spielertrainer Tobias Eichhorn werden zudem nach dem 4:1-Sieg beim TSV Meeder sehr selbstbewusst in diese Begegnung gehen.

Auf der anderen Seite müssen die Akteure von SVM-Trainer Thomas Schmidt die 2:3-Heimniederlage gegen den Vorletzten SV Würgau verdauen. Von ihren letzten drei Auswärtspartien konnten die Merkendorfer keine gewinnen.

Die Unterleiterbacher gingen aus ihren sieben Heimspielen aber auch nur einmal als Sieger vom Platz. Im Hinspiel behielt Merkendorf mit 2:1 die Oberhand.

SV Würgau – TSV Ebensfeld

In Würgau treffen die Ebensfelder auf einen Gegner, der überraschend seinen dritten Saisonsieg eingefahren hat. Die Sperber-Truppe gewann beim bis dato Tabellendritten SV Merkendorf mit 3:2 und hat Morgenluft geschnuppert. Soll heißen: Der SVW wird mit mehr Selbstvertrauen in dieses Match gehen, versuchen, auch gegen den TSV zu punkten. Die Akteure von Ebensfelds Trainer Oliver Kellner aber haben das 0:4 vor zwei Wochen in Schammelsdorf gut weggesteckt, fanden beim 2:0 gegen den TSV Breitengüßbach mit einer engagierten Leistung wieder in die Erfolgsspur. In Würgau treffen sie aber auf ein Team, das gegen den Abstieg kämpft (Hinspiel: 0:1).

TSV Marktzeuln – DJK Bamberg II

Mit 0:8 gingen die Zeulner jüngst in Ebersdorf unter. TSV-Coach Michael Backert sagte zu diesem Debakel: „Da hat bei uns nichts funktioniert, beim Gegner alles. Jetzt geht es darum, dieses Spiel abzuhaken, wieder aufzustehen, und dann geht es weiter.“ Dies allerdings gegen einen Gegner, der sich seit Wochen gut präsentiert. Die Bayernliga-„Zweite“ ist seit vier Runden ungeschlagen, holte daraus acht Zähler. Somit liegen beide Mannschaften nun mit je 21 Zählern gleichauf. Ein Kellerderby also, in dem sich der TSV mit einem jungen talentierten, aber auch kampfstarken Team messen muss und sich für die 1:4-Hinspielniederlage revanchieren möchte.