WOHLBACH

Optimismus vor der dritten Corona-Serie im Bezirk

[WARNING: ATTACHMENT(S) MAY CONTAIN MALWARE]Tischtennis: Bezirkstag
Hartmut Müller

Tischtennis

Die dritte Tischtennis-Saison im Zeichen der Corona-Pandemie hat begonnen. Erst das schlagartige Ende der Serie 2019/20, dann der schon erwartbare Abbruch der Saison 2020/21. Und nun der dritte Anlauf, um in einen dauerhaften Spielbetrieb zurückzukehren.

Optimismus hierzu herrscht jedenfalls bei den Verantwortlichen des Tischtennisbezirks Oberfranken West, dem die Kreise Coburg, Neustadt, Bamberg und Lichtenfels zugeordnet sind.

Doppel dürfen gespielt werden

Bei der Bezirksversammlung in Wohlbach meinte Vorsitzender Hartmut Müller (Post-SV Lichtenfels), dass die Vorzeichen für eine Rückkehr zur Normalität nicht schlecht stünden. Dies auch deshalb, weil zum Beispiel wieder die Doppel gespielt werden dürfen und somit der übliche Wettspielbetrieb über die Bühne gehen könne.

Bei seinem Rückblick auf die Videokonferenz, die als Ersatz für die Sitzung des Verbandshauptausschusses stattfand, berichtete Müller, dass eingereichte Anträge, die eine sofortige Umstellung von Sechser- auf Viererherrenteams beinhalteten, abgelehnt worden seien.

Allerdings greift eine Veränderung der Mannschaftsstärke von sechs auf vier im Rahmen eines Fünf-Jahres-Planes.

Fünf-Jahres-Plan

Den Anfang machen dabei die Verbandsoberliga und Verbandsliga bereits zur Saison 2022/23, die Landesliga folgt ein Jahr später. Die Bezirksoberliga und Bezirksliga werden zur Saison 2024/25 umgestellt, bevor im Jahr 2025 dann auch die Bezirksklassen dran sind. Von der Möglichkeit, dass auf Bezirksebene schon früher auf Vierer-Mannschaften umgestellt werden kann, nimmt der westoberfränkische Bereich derzeit noch Abstand.

Hinsichtlich der noch bestehenden Hygieneauflagen in den Spielstätten sei jeder Verein für sich verantwortlich. Bei der Vorschau auf die nun beginnende Spielzeit 2021/22 wies der Bezirkschef daraufhin, dass inzwischen für alle Ligen die Spielpläne im Internet vorhanden seien. Einen großen Umfang nahm der Terminplan für Bezirks- und Verbandsturniere für 2021 und 2022 ein. Während für die westoberfränkischen Einzelmeisterschaften der Damen und Herren am 30. und 31. Oktober mit dem TTC Wohlbach (Austragungsort ist Ahorn) schon ein Ausrichter feststeht, wird für die Meisterschaft der Jugend am 17. Oktober noch ein ausrichtender Verein gesucht. Seniorensportfachwart Gerald Karnitzschky (TV Wiesenfeld) hoffte, dass für die Bezirkssenioren-Einzelmeisterschaften am 8./9. Januar der TSV Untersiemau die Ausrichtung übernimmt.

386 statt 409 Teams

Beim Blick auf die Mannschaftsmeldungen musste festgestellt werden, dass gegenüber der Vorsaison ein Rückgang von 409 auf 386 verzeichnet werden muss. 279 Herren-, 41 Damen-, 60 Jungen- und sechs Mädchenteams werden am Start sein. Die meisten Mannschaften der insgesamt 103 Vereine stellen der TSV Unterlauter (17), TTC Wohlbach (14), TSV Bad Rodach (12) sowie TTC Rödental, TTC Thann und FC Adler Weidhausen (je 10).

Fischer schlägt Alarm

Nachdrücklich wies Jugendeinzelsport-Fachwart Bernd Fischer (TTC Thann) darauf hin, dass in den Vereinen die Nachwuchsarbeit unbedingt forciert werden müsse: „Leider muss ich immer wieder eine gewisse Interessenlosigkeit in den Abteilungen feststellen“, sagte der Neustadter. Einigkeit herrschte darüber, dass das Training für den Jugendbezirkskader weiterhin bestehen bleibt, auch wenn hier die Teilnehmerzahl rückläufig gewesen sei. Die Berichte der einzelnen Bezirksfachwarte rundeten diese Zusammenkunft in der Sporthalle des TTC Wohlbach ab.

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