ZAPFENDORF

Motorsport: Hennemann bei den Profis

Bericht über den Motorrad-Rennfahrer Rene Hennemann von Dippold-RACING aus Untersiemau
Der Zapfendorfer Rene Hennemann auf seiner Aprilia RSV4 1000 RF Foto: privat

Motorsport

Bedingt durch die Corona-Beschränkungen startete der Zapfendorfer Motorrad-Rennfahrer Rene Hennemann vom KaSi-Dippold Racing Team aus Untersiemau erst am vergangenen Wochenende in die neue Saison.

In diesem Jahr nahm er erstmals als Gaststarter bei zwei Läufen an der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) im Pro-Superstock-Cup auf seiner Aprilia RSV4 1000 RF teil. An diesem Cup, der eine Halb-Profiklasse darstellt, nehmen Lizenzfahrer teil. Die Anforderungen sind deutlich höher.

Im tschechischen Most erzielte Hennemann bereits im Zeittraining dank der durch seinen Mechaniker Florian Kronecker perfekt abgestimmten Maschine eine persönliche Bestzeit von 1:39,09 Minuten und sicherte sich für die Startaufstellung des Rennens als einziger Aprilia-Pilot die elfte Position.

Beim ersten Rennen in einem Feld von 44 Fahrern konnte sich der Zapfendorfer dank eines optimalen Starts auf seiner V4-Rakete bis zur ersten Spitzkehre auf Platz 5 vorkämpfen, hatte danach im weiteren Verlauf aber viel Pech: Beim Anbremsen des Matadorbogens löste sich die Klemmung eines Lenkerstummels, an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Somit war der erste Lauf ohne Punkte und Platzierung beendet. Im zweiten Rennen verlief der Start weniger optimal. Der 29-Jährige fiel bis zum Ende der ersten von elf Runden auf Platz 14 zurück, kämpfte sich aber wieder auf Platz 11 vor und beendete das Rennen auf dieser Position mit nur 2,2 Sekunden Rückstand auf Platz 8.

Der nächste Einsatz erfolgt am Wochenende 28./29. Juni auf dem Sachsenring im PZ-Sachsencup, den der Zapfendorfer 2020 souverän gewonnen hat. Sein Ziel lautet Titelverteidigung. (pr)

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