SCHORNDORF

Eagles halten diesmal besser mit

AC Lichtenfels - Kampfbericht 11.09.2021 ACL vs ASC Schorndorf, ACL II vs RCA Bayreuth
Der Lichtenfelser Hannes Wagner (oben) macht sich bereit, den Schorndorfer Nico Brunner in der angeordneten Unterlage zu drehen.

Ringen

Wie im Jahr 2019 eröffneten die Bundesliga-Ringer des AC Lichtenfels ihre Saison gegen den ASV Schorndorf. Wenngleich der AC Lichtenfels seine Mannschaft seit der 5:19-Klatsche vor zwei Jahren deutlich verstärkt hat, ging Schorndorf erneut als Favorit in die Paarung „Unser Ziel sind die Play-offs, dagegen zählt Schorndorf zu den Titelfavoriten“, sagte Heiko Scherer, zusammen mit Daniel Luptowicz verantwortlich für die ACL-Bundesliga-Mannschaft, im Vorfeld. So setzte sich am Samstagabend auch der Favorit mit 17:10 durch.

Trotz des klaren Ergebnisses war Trainer Tobias Schütz mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Konditionell standen unsere Kämpfer gut da. Die kämpferische Leistung fand ich echt klasse. Wir sind zufrieden.“

Die Kämpfe im Einzelnen

57 kg, Freistil: Ahmet Peker, Spitzenverpflichtung des ACL, brauchte gegen Georgios Scarpello etwas, um in den Kampf zu finden. Nach einer 5:0-Pausenführung sicherte sich der Türke wiederholt die Oberlage und punktete den Schorndorfer aus (4:0). 130 kg, griechisch-römisch: ACL-Neuzugang Karl Marbach lieferte sich gegen ASV-Aushängeschild Jello Krahmer ein physisches Kräftemessen, bei dem der Schorndorfer zweifach mit der angeordneten Oberlage belohnt wurde, aus der er zum 4:0 punktete (4:2). 60 kg, gr.-röm.: Der Neu-Eagle Justas Petravicius geriet gegen Razvan Arnaut unglücklich in Rückstand. In Runde 2 erkämpfte sich der Litauer die Oberlage, hob seinen Gegner aus und drehte den Kampf mit seinem Wurf zum 6:3-Endstand (6:2). 98 kg, Fr.: Im Halbschwergewicht bot Darius Mayek gegen den Türken Fatih Yasarli nach passiven ersten Minuten prächtig Paroli, ohne jedoch zu punkten. Nach einer Verletzung des AClers in Runde 2 fand der Kampf ein vorzeitiges Ende (6:6). 66 kg, Fr.: Bastian Hoffmann geriet gegen den Kadetten-Welt- und Europameister Hamza Alaca nach knappen Situationen sukzessive in Rückstand. Trotz guter Ansätze musste sich Hoffmann vorzeitig geschlagen geben (6:10). 86 kg, gr.-röm.: Der ACL-Vorzeigeathlet Hannes Wagner zeigte sich gegen Nico Brunner als der Aktivere, sicherte sich die angeordnete Oberlage und drehte seinen Gegner zur 3:0-Führung, an der sich nichts mehr ändern sollte (8:10). 71 kg, gr.-röm.: Rumen Savchev lieferte sich mit dem Schorndorfer einen hitzigen Kampf. Nils Buschner versuchte seinen Rückstand kurz vor Kampfende mit einer Kopfrolle wettzumache, die Savchev zum 5:1 und damit zum Ausgleich in der Mannschaftswertung konterte (10:10). 80 kg, Fr.: Marcel Berger, ACL-Neuzugang aus 2019, ging gegen Benjamin Sezgin beherzt in die Offensive und punktete. Die Führung hielt aber nicht. Der Schorndorfer lag nach sechs Minuten mit 8:3 vorn und buchte zwei Punkte auf das ASV-Konto (10:12). 75 kg, Fr.: Der neue Ungar im ACL-Trikot, Zsombor Gulyas, geriet gegen Shamil Ustaev mit zwei Punkten in Rückstand. Der Lichtenfelser erhöhte den Druck, erzielte eine Wertung, erhielt allerdings nur einen Zähler, so dass der Kampf 2:3 endete (10:13). 75 kg, gr.-röm.: Niklas Ohff hätte gegen den Schorndorfer Vizeeuropameister Iuri Lomadze schon einen „Vierer“ für eine Wende holen müssen. Ohff hielt lange mit, zeigte gute Ansätze, musste sich jedoch vorzeitig geschlagen geben (10:17).

Erfolgreicher Landesligaauftakt

Mit einer Woche Verspätung – die Erlanger zogen kurz vor dem Saisonbeginn in der Landesliga die Mannschaft zurück – startete die ACL-„Zweite“ mit einem Heimkampf gegen den RCA Bayreuth in die Runde und feierte einen klaren 32:8-Sieg. Trotz Lücken in der 57-Kilo-, der 130-Kilo-Freistil und 98-Kilo-Freistil-Klasse präsentierten sich die Oberfranken stark. Milad Fuladi, sowie die Neuzugänge Stoyko Rusev und Max Diezmann bestritten ihre ersten Kämpfe mit dem Lichtenfelser Adler auf der Brust und präsentierten sich von bester Seite. Tobias Wagner sicherte sich im klassischen Stil (130 und 98 kg) kampflos vier Zähler für den AC Lichtenfels.

Neuzugang Stoyko Rusev (61 kg) machte in beiden Stilarten kurzen Prozess mit Khalil Balayev. Milad Fuladi (66 kg) setzte sich zweifach vorzeitig durch. Dominik Sohn (86 kg, Freistil) und Jan Wagner (gr.-röm.) schulterten Paul Echtler jeweils nach wenigen Sekunden. Auch Max Dietzmann (75 kg, gr.-röm.) und Dominik Sohn (Freistil) schulterten Ali Aleman und sorgten für den 32:8-Endstand.

Dauerkartenverkauf gestartet

Für die Bundesliga-Runde mit fünf Heimkämpfen verkauft der ACL ab sofort Dauerkarten über die Webseite www.ac-lichtenfels.de. Ab 19. September sind auch Einzeltickets im Angebot.

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