COBURG

Zeitschrift „Museumsgala“: jeden Monat neue Gesprächsanreize

Epidemische Infektionserkrankungen sind in der Ökologie des Lebens verankert. Davon ist der Berliner Philosoph und Kulturwissenschaftler Dr. Hajo Eickhoff überzeugt. Er hat den Zusammenhang zwischen Pandemie, Ökologie und Globalisierung untersucht. Seine Ergebnisse stellt er auf Einladung der Hochschule als Digitalvortrag in Coburg vor.

Warum konnte sich der Corona-Virus so konsequent über den Globus verbreitet? Wie hängt „Sars-Cov-2“ mit unserer Lebensweise zusammen? Was können wir jenseits von Impfschutz und Distanzregeln aus der Pandemie lernen? Dem Philosophen Dr. Hajo Eickhoff zufolge zeigt der Virus, dass wir eine Innenpolitik der Welt brauchen, die das Verhalten der Menschheit auf dem Planeten Erde in den Blick nimmt. Er fordert deshalb, dass alle Menschen die Verantwortung für die Ausbreitung des Virus mittragen müssen.

Thesen zu Gesundheit und Ethik

Der Coburger Wissenschaftsforscher Professor Christian Holtorf hat Eickhoff eingeladen, seine Thesen zu Gesundheit und Ethik am Donnerstag, 9. Dezember, von 13.15 bis 14.45 Uhr in einem Digitalvortrag in Coburg vorzustellen. Holtorf möchte darüber mit seinen Studierenden und allen interessierten Coburgerinnen und Coburgern diskutieren. Die Teilnahme ist über Zoom möglich hs-coburg.zoom.us (Meeting-ID: 917 6939 6648, Passwort: 933785). Der Link findet sich am Veraanstaltungstag auch unter www.hs-coburg.de.

Eickhoff hat zu Ethik, Kulturgeschichte und Gesundheitsphilosophie zahlreiche Veröffentlichungen verfasst. Über Corona sagt der Berliner Philosoph: „Unsere Lebensweisen vor der Krise waren nicht alternativlos.“

Erreger sind schnell und weltweit unterwegs

Er betrachtet die Menschheitsgeschichte im Spiegel der Infektionskrankheiten: „Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt derzeit zusammengedrängt in Städten. Noch nie waren sich die fast acht Milliarden Menschen und andere Lebewesen auf der Erde so nah wie heute. Erreger sind genauso schnell unterwegs wie hochmobil Reisende. (red)

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