EBERMANNSTADT

„Zammkumma“ auf Burg Feuerstein

Wilde Volxmusik mit X: Das ist „Boxgalopp“. Foto: Maria Svidryk

Endlich wieder zammkumma! Die Vereinigung von hochkarätigen fränkischen und bayerischen Künstlerinnen und Künstlern und einer atemberaubenden und einzigartigen Kulisse verspricht allen Besuchern ein unvergessliches Konzerterlebnis – beim Open Air auf der Burg Feuerstein Anfang September. Am 3. September um 19 Uhr steht „Cubaboarisch 2.0“ auf dem Programm, am 4. September spielen ab 19.30 Uhr „Gankino Circus“, „häisd'n'däisd vomm mee“ und „Boxgalopp“.

Flott kubanisch und erdig bayerisch: „Leo Meixner's Cubavaria“

„CubaBoarisch 2.0“ bietet „Leo Meixner?s Cubavaria“. Er hat es einfach im Blut: die flotten kubanischen Rhythmen ebenso wie die erdigen bayerischen. Ob Salsa, Son oder Landler – Leo Meixner, Sänger der inzwischen deutschlandweit gefeierten „CubaBoarischen“ und jüngster Spross der Band, ist zwar in Bayern daheim, aber durch seine vielen Reisen nach Kuba musikalisch auch dort groß geworden. Schon seit einiger Zeit bringt er nicht nur frischen Wind mit auf die Bühne sondern auch einen juvenilen Einfluss aus Pop und Rap.

Rasante Melodien und unbändige Spielfreude: „Gankino Circus“

„Gankino Circus“ verbinden „Irrsinn und Idyll“. „Anarchisch, verrückt, brillant“, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Konzert von „Gankino Circus“. Aber was heißt schon Konzert? Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation! Mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken „Gankino Circus“ der Musik ihrer Heimat zu Leibe und machen sie durch ihren einzigartigen Humor dem Publikum zugänglich.

Humorvoller Hinweis auf Missstände: „häisd'n'däisd vomm mee“

„häisd'n'däisd vomm mee“ meinen: „Eigentlich ghört draufghaut“. So etwas denkt man sich ja auch häufiger. Wenn es dabei beim „Eigentlich“ und beim „Denken“ bleibt, muss man sich über etwaige Aggressionsübersprünge keine großen Sorgen machen.

Wobei das kein Postulat dafür sein soll, Missstände zu übersehen oder gar zu ignorieren. Vielmehr geht es darum, etwas zu bemerken und zielgerichtet anzusprechen, dabei aber seinen Humor nicht zu verlieren. „häisd `n`däisd“ begibt sich auf eine musikalische Reise, das Besagte zu benennen, wobei die ein oder andere Überraschung nicht fehlen darf.

Wilde Volxmusik mit X aus Franken und der Welt: „Boxgalopp“

„Boxgalopp“ bringt wilde Volxmusik mit X aus Franken und dem Rest der Welt auf die Bühne. Das Musikerkonglomerat um den Bamberger Musiker und bayerischen Dialektpreisträger David Saam hat sich dem wilden, frechen und ungestümen Musizieren verschrieben. Dabei sehen sich die Boxgalopper in der Tradition der Musikanten vergangener Generationen: Sie wühlen tief in Opas und Omas Notenschatzkiste, um wahre Perlen fränkischer und außerfränkischer Musikkultur ans Tageslicht zu bringen.

Im großen Volksmusik-Kochtopf werden diese regionalen und biologisch einwandfreien Schätze einmal kräftig durchgerührt und mit den „Boxgalopp“-typischen Gewürzen abgeschmeckt: Leidenschaft, Spielfreude und Energie. Am Schluss werden wunderschöne Musikleckerbissen zum Tanzen, Zuhören und Mitsingen auf den Teller gezaubert. Kein Wunder also, dass auf Boxgalopp-Konzerten Ein- bis 99-Jährige fröhlich durcheinander hüpfen und miteinander tanzen. Oder einfach andächtig lauschen und genießen ...

„Zammkumma“ wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus „Neustart Kultur“ gefördert.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, unter Tel. (0951) 23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de. (red)

Wenn Bayern auf Kuba trifft: Leo Meixners "Cubavaria" gibt's am Freitag, 3. September, auf dem Feuerstein zu erlebe... Foto: red
Weltmusikalisches Schauspiel und kabarettistisches Spektakel: "Gankino Circus". Foto: Corinna Roßbach

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