COBURG

Wissenschaftstag am 29. Juli in Coburg

Sofia Öttl hofft auf Wintersemester mit Präsenzunterricht
Auch die Mobilität der Zukunft ist Thema beim Wissenschaftstag. Dabei werden sicher auch selbstfahrende Busse im Fokus stehen, wie sie ab Ende 2022 zwischen Obermain Therme und der Altstadt Bad Staffelstein unterwegs sein sollen. Foto: Valeo

Der 15. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg lädt am Freitag, 29. Juli, Akteure und Multiplikatorinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung an die Hochschule Coburg ein.

Unter dem Motto „Transformation zur Nachhaltigkeit“ zieht der 15. Wissenschaftstag der Metropolregion ins Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels: Gastgeber sind neben der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg die Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels. Bei einer Pressekonferenz an der Hochschule gab es einen Vorgeschmack darauf, was die Veranstaltung bietet.

Bereits 2013 war der Wissenschaftstag zu Gast in Coburg. Einmal im Jahr wird er vom Forum Wissenschaft, einem der acht Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg, veranstaltet. Er ist eine ideale Gelegenheit, um die gesamte Metropolregion zu präsentieren und auch, um inhaltlich Akzente zu setzen – am Freitag, 29. Juli, ab 12 Uhr mit dem Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“. Zwei Keynotes und fünf parallele Panels greifen Handlungs- und Forschungsfelder auf, die im Diskurs zu Transformationsprozessen maßgeblich sind: Digitalisierung, Energie- und Infrastruktursysteme, Kreislaufwirtschaft, Mobilität und Gesellschaft.

„In diesem Jahr haben wir außerdem ein hochaktuelles Thema mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz, das auch im Fokus von Forschung und Lehre der Hochschule Coburg steht.“
Prof. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg

Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, nimmt in seiner Keynote „Die Hightech Agenda Bayern als Transformationsturbo“ in den Blick. Die zweite Keynote spannt den Bogen von der Wissenschaft zu einem forschungsnahen Unternehmen: Achim Peltz, CEO Business Unit Motion Control bei Siemens, erläutert, wie es „Mit der digitalen Fabrik in eine nachhaltige Zukunft“ geht.

Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, sieht hier auch eine der Stärken des Formats: „Das Alleinstellungsmerkmal des Wissenschaftstages im Vergleich zu anderen Fachtagungen ist, dass er nicht nur eine Präsentationsplattform der Wissenschaftslandschaft der Region ist, sondern auch Akteur:innen aus Wirtschaft, Politik und Bildung einbindet und miteinander ins Gespräch bringt. In diesem Jahr haben wir außerdem ein hochaktuelles Thema mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz, das auch im Fokus von Forschung und Lehre der Hochschule Coburg steht.“

Eine Region voller Innovationen und Kreativität

Ab 15 Uhr zeigt auch die Besetzung der Fachpanels mit Referenten und Referentinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Initiativen, dass das Programm des Wissenschaftstags den interdisziplinären Austausch von Akteuren und Akteurinnen sucht, die auf ihre Weise Transformationsprozesse begleiten oder steuern.

Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger, Beauftragte für Nachhaltigkeit an der Hochschule Coburg, führte in die vielfältigen Inhalte ein und erklärte, dass die 20 Referenten und Referentinnen jeweils zur Hälfte aus der Wissenschaft und aus der Praxis von Unternehmen, Kommunen oder Verbänden kommen. Inhaltlich und organisatorisch wird die Vorbereitung des Wissenschaftstags wesentlich begleitet von Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit. Bis zur Pressekonferenz hatten sich etwa 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen angemeldet, wie Präsident Gast mitteilte.

„Die Ideen, das Potenzial und die Erfahrung, die beim Wissenschaftstag gebündelt werden, sind Ausgangspunkt für neue Kreativität.“
Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister von Coburg

Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, hob als Stärke des Formats hervor: „Beim Wissenschaftstag bringen alle Teilnehmer:innen ihre Expertise ein: aus Universitäten, Hochschulen, Unternehmen und kommunalen Strukturen. Die Ideen, das Potenzial und die Erfahrung, die beim Wissenschaftstag gebündelt werden, sind Ausgangspunkt für neue Kreativität, die wir dringend für die Transformation zur Nachhaltigkeit benötigen. Nur so gelingt es uns, die Zukunft aktiv zu gestalten und unseren Enkeln eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.“

Wieviel Innovationskraft in der Metropolregion steckt, zeigt auch ein Kooperationsbeitrag von der Initiative Innovationskunst der Metropolregion und von Creapolis, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, zum Ausklang des Wissenschaftstags. Anschließend bietet der Empfang des Rats der Europäischen Metropolregion Nürnberg Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.

Den 15. Wissenschaftstag fördern die Premium-Partner Siemens, HUK-Coburg, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die Oberfrankenstiftung, Rainer Markgraf Stiftung und der Sponsor Lasco Umformtechnik.

Weitere Informationen zum 15. Wissenschaftstag, das Programm sowie das Anmeldeformular finden sich unter: wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de (red)

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