LICHTENFELS

Winfried Bergmann ist Ehrenmitglied

Winfried Bergmann ist Ehrenmitglied
Für seine geleistete Arbeit beim THW Lichtenfels, 1. Bergungszug und dem Gefahrenschutzzug wurde Winfried Bergmann zum E... Foto: red

Ein Novum war kürzlich, dass die Mitgliederversammlung der Feuerwehr Lichtenfels/Main - Gefahrenschutzzug als Online-Veranstaltung stattfand. Dabei standen neben den Berichten des Vorstands und der Kommandanten Beförderungen, Ehrungen und Neuaufnahmen auf der Tagesordnung. Winfried Bergmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt (siehe Extra-Bericht).

Nach 25 Jahren immer noch in der Übergangslösung beheimatet

Bei einer turnusmäßigen Besichtigung durch die Kreisführung seien die bereits bekannten Probleme hinsichtlich Räumlichkeiten bezüglich Unfallverhütungsvorschriften festgestellt worden, berichtete Vorsitzender Georg Storath. „Auch nach 25 Jahren sind wir immer noch in den Räumlichkeiten untergebracht, die schon damals als Übergangslösung bezeichnet wurden.“ Die Stadt Lichtenfels habe der Feuerwehr in Aussicht gestellt, dass sich an der Unterbringung etwas ändert. Einige Gespräche hätten bereits stattgefunden, „aber etwas Konkretes kann ich noch nicht berichten“

Der Gefahrenschutzzug ging 1995 aus dem 1. Bergungszug des THW Ortsverband Lichtenfels hervor. Deswegen habe man 2020 Jubiläum feiern wollen, was aber wegen Corona nicht möglich gewesen sei. Auch die Ausbildung sei durch die Pandemie stark eingeschränkt worden. Man habe auf online-Schulungen ausweichen müsssen. „Durch Corona war auch eine Pflege der Kameradschaft nicht möglich“, blickte der Vorsitzendezurück. Er dankte sich dem Landratsamt und der Stadt Lichtenfels für die Unterstützung im zurückliegenden Jahr, genauso wie den Kameraden für die geleisteten Stunden.

Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner überbrachte die Grüße der Stadt und dankte für den Einsatz. „Das Problem mit der Unterkunft ist bekannt, die Stadt verfolgt dieses Thema auch. Nach Corona werden weitere Gespräche mit den beteiligten Parteien stattfinden“, versicherte sie.

„Ihr seid die Stütze des

Landkreises, was die

Bewältigung von

Sonderaufgaben betrifft.“

Timm Vogler, Kreisbrandrat

Kreisbrandmeister Alexander Klose überbrachte die Grüße der Inspektion und dankte für die Einsatzbereitschaft des Gefahrenschutzzuges. „Ihr seid die Stütze des Landkreises, was die Bewältigung von Sonderaufgaben betrifft. Wir haben in der Corona-Krise sehr oft auf euch zurückgegriffen, aber auch bei den Einsätzen in Form der ,Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung' im Bereich Starkwetterereignisse waren die ,Mainer' extrem gefordert", so Kreisbrandrat Timm Vogler.

Für den verhinderten Schriftführer Jan Werthmann ging Manfred Bergmann auf die Aktivitäten des Vereins ein, dem 70 Mitglieder angehören. Danach berichtete der Kassier Manfred Bergmann von der geordneten finanziellen Situation.

Kommandant Oliver Schardt blickte auf ein außergewöhnliche und herausforderndes Jahr mit Corona zurück. Mit einem Ampelmodell des Landesfeuerwehrverbandes hätten dann wieder Übungen in kleinen Gruppen aufgenommen werden können. „Eine Herausforderung für alle Beteiligten, Führung wie Mannschaft, durch und während dieser Pandemie das Modell Feuerwehr am Leben zu erhalten. Dass sollte uns sehr gut gelungen sein.

Über 2500 Stunden zum Wohle der Bürger ehrenamtlich geleistet

Bei 28 Ausbildungsdiensten wurden laut Schardt die Themen Gefahrgut, Atemschutz, UG-ÖEL, Ölwehr, Waldbrand, Wassergefahren sowie die Tierrettung angegangen. Weiterhin hätten zahlreiche Übungs- und Arbeitsdienste sowie diverses Kraftfahrerausbildungen stattgefunden. Bei Diensten, Übungen, Einsätzen und sonstigen Aktivitäten hätten die Aktiven über 2500 Stunden ehrenamtlich zum Wohl der Bevölkerung und der Umwelt geleistet. Die Stundenbesten Mario Meußer für 155, Jürgen Werthmann für 180 sowie Sven Lausch für 204 Dienststunden bekommen demnächst ein Präsent überreicht.

Oliver Schardt konnte mit Fabian Hoffmann, Florian Knab und Miriam Motschmann drei Neue bei den „Mainern“ begrüßen. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Fabio Slotta und zur Hauptfeuerwehrfrau Miriam Motschmann ernannt.

Ehrungen für zehn- bis 40-jährige Treue

Vorsitzender Storath ehrte Fabio Slotta für zehn Jahre, Stefan Wendler für 20 Jahre, Gerd Klemenz für 30 Jahre sowie Georg Krapp für 40 Jahre treue Mitgliedschaft im Verein. (red)

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