BAYREUTH

Universität Bayreuth setzt Zeichen gegen Gewalt

Zeitschrift „Museumsgala“: jeden Monat neue Gesprächsanreize
Ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen setzt die Universität Bayreuth: Sie beteiligt sich an der UN-Kampage „Orange the World“.Symbol Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Die Universität stellt sich klar gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, als Arbeitgeberin, als Forschungs- und Lehrinstitution und auch als Teil der Stadt Bayreuth, symbolisch und auch ganz konkret. „Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird bei uns nicht toleriert“, betont Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. „Als Universität ist es uns deshalb ein besonderes Anliegen, auch an ,Orange the World‘ teilzunehmen.“

Zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember wird das Iwalewa-Haus orange beleuchtet. Nach Auskunft von UN Women New York ist „Orange“ die offizielle Kampagnenfarbe der UN, weil sie Frauen und Mädchen eine bessere oder leuchtende Zukunft versprechen soll, die sicher und frei von Gewalt ist. Auch Avalon, die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt – Beratung und Prävention, beleuchtet ihre Räumlichkeiten in Orange.

Kern der Kampagne an der Universität Bayreuth sind die beiden digitalen Empowerment-Workshops zum Thema „Souveräner Umgang mit Sexismus & Sexueller Belästigung“ für Universitätsangehörige. Für Studentinnen findet der Kurs am Mittwoch, 1. Dezember, von 11 bis 17 Uhr statt, für Wissenschaftlerinnen am Donnerstag, 16. Dezember, ebenfalls von 11 bis 17 Uhr.

Am Donnerstag, 25. November, unterstützt die Stabsabteilung Chancengleichheit der Universität zwei Aktionen im Stadtgebiet: Das Frauenhaus Bayreuth zeigt im Reichshofdurchgang, Maximilianstraße 28, den 45-minütigen Film „Wir stehen auf!“ in Dauerschleife. Er thematisiert, dass es nach wie vor Gewalt in der Gesellschaft gibt, ganz besonders gegen Frauen und Mädchen.

In diesem Film wird auch die Leiterin der Stabsstelle Chancengleichheit, Miriam Bauch, zu sehen sein. „Gewalt schafft Verletzungen, die oft weit mehr sind als körperliche Verletzungen. Es dauert oft Monate oder Jahre, bis Menschen, die Gewalt ausgesetzt sind, Hilfe suchen“, sagt sie. „Wir wollen zeigen: Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird. Unser Ziel in der Stabsabteilung Chancengleichheit ist es aber auch, an der Universität Bayreuth insgesamt eine Lern- und Arbeitskultur zu schaffen, die sexualisierter Diskriminierung und Gewalt keinen Platz gibt.“

Außerdem beteiligt sich die Stabsstelle an der Lichteraktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die um 18 Uhr am Harmoniehof der Schlosskirche startet und von der eEangelischen Dekanatsfrauenbeauftragten, dem Katholischen Dekanat, den ver.di-Frauen und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bayreuth organisiert wird. Dabei wird eine Lichterkette vom Neuen Brunnen bis zum Reichshof aufgestellt. (red)

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