BAMBERG

Uni Bamberg: Semesterstart für 12 000 Studis

Die Studis der Universität Bamberg starten in das Semester. Da sind wegen der Panddmie vor allem Online-Vorlesungen angesagt. Foto: Jürgen Schabel/UNI BamBerg

Die Universität Bamberg startete vergangene Woche in die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2021. Aktuell sind 11 831 Studierende immatrikuliert. 653 von ihnen sind Erst- und Neueinschreiberinnen und -einschreiber. Das geht aus der vorläufigen Studierendenstatistik hervor. Die amtliche Statistik mit den endgültigen Zahlen erscheint Anfang Juni. Insgesamt erwartet die Universität rund 12 000 Studierende für das Sommersemester 2021. Im Vorjahr waren 12 175 Studentinnen und Studenten eingeschrieben.

„Trotz der Pandemie erwartet die Studierenden ein vollständiges Studienangebot, das nach derzeitigem Stand größtenteils online stattfinden wird“, sagt Prof. Dr. Stefan Hörmann, Vizepräsident für Lehre und Studierende. „Organisatorisch sind wir für die Onlinelehre gut aufgestellt und profitieren von den Erfahrungen aus den vergangenen beiden Semestern. Ich freue mich, dass sich auch in diesem Semester viele Studienanfängerinnen und -anfänger für die Universität Bamberg entschieden haben.“

Betriebswirtschaftslehre ist beliebtester Studiengang

Aktuell bietet die Universität Bamberg 28 Bachelorstudiengänge an. Die meisten von ihnen sind zulassungsfrei. Das heißt, Studieninteressierte können sich ohne Bewerbung einschreiben. Etwas weniger als die Hälfte (302) der Erst- und Neueinschreiberinnen und -einschreiber strebt einen Bachelorabschluss an. Die meisten Studierenden in zulassungsfreien Bachelorstudiengängen zählen Betriebswirtschaftslehre (875) und Pädagogik (528). Für einen Masterstudiengang sind 208 Personen neu- oder ersteingeschrieben. Insgesamt gibt es an der Universität Bamberg mehr als 30 Prozent Masterstudierende.

Am beliebtesten ist auch hier die Betriebswirtschaftslehre mit 562 Studierenden, gefolgt von Psychologie mit 245 Studentinnen und Studenten. Insgesamt studieren 2170 Personen in Bamberg Lehramt. Sie machen etwa 20 Prozent der Studierenden aus. Unter ihnen sind 1172 Personen, die Grundschullehramt studieren.

Rund 61 Prozent aller Immatrikulierten sind Frauen. Die Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften hat mit insgesamt 4062 den größten Zulauf an Studierenden, gefolgt von den Fakultäten Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Humanwissenschaften und Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik.

Weniger Beurlaubungen für Praktika und Auslandsaufenthalte

Weiterhin lassen sich weniger Studierende beurlauben. 143 Personen haben bislang eine Beurlaubung für das Sommersemester beantragt. Praktika und Auslandsaufenthalte, für die häufig Beurlaubungen in Anspruch genommen werden, sind während der Corona-Pandemie noch immer schwer umsetzbar. Vor der Pandemie im Sommersemester 2019 lag die Zahl der Beurlaubungen noch bei 419. In den vergangenen beiden Semestern nahm außerdem die Zahl der Austauschstudierenden im Vergleich zu den Vorjahren Corona-bedingt stark ab. Doch zum Sommersemester 2021 sind nach aktuellem Stand wieder 122 Austauschstudierende an der Otto-Friedrich-Universität immatrikuliert. Wie viele von ihnen tatsächlich nach Bamberg kommen können, ist noch nicht abzuschätzen. Die Austauschstudierenden machen etwa neun Prozent der ausländischen Studierenden aus. Insgesamt sind 1357 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sowie ausländischer Hochschulzugangsberechtigung an der Universität eingeschrieben.

Alle genannten Zahlen sind vorläufig, da eine Einschreibung noch möglich ist und Studierende noch die Hochschule wechseln oder sich exmatrikulieren können. Die amtliche Statistik wird Anfang Juni erstellt. (red)

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