LICHTENFELS

Ulrike Köstner ist der ruhende Pol im Büro des Landrats

Ulrike Köstner ist der ruhende Pol im Büro des Landrats
„Sie ist eine Institution“: Seit 25 Jahren ist Ulrike Köstner Chefsekretärin im Büro des Lichtenfelser Landrats. Cristian Meißner dankte ihr anlässlich des Jubiläums herzlich. Foto: red

Den 15. September 1995 wird Ulrike Köstner nie vergessen: Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, wenn sie sich daran erinnert. Damals, an seinem 54. Geburtstag, fragte sie der damalige Landrat Reinhard Leutner, ob sie sich vorstellen könne, den Dienst in seinem Vorzimmer auf Dauer zu übernehmen. Natürlich konnte sie das. Seit mehr als 25 Jahren ist Ulrike Köstner inzwischen Chefsekretärin im Büro des Landrats. Ein Jubiläum, zu dem ihr Landrat Christian Meißner herzlich gratulierte.

Sogar unmöglich scheinende Termine organisiert sie

„Frau Köstner ist eine Institution bei uns am Landratsamt“, befand der Landrat in seiner Laudatio während einer kleinen Feierstunde. Sie ist für die Anrufer die freundliche Stimme am Telefon, gemeinsam mit ihrer Kollegin Helga Seifert die erste Ansprechpartnerin auf dem Weg ins Büro des Landrats. Sie koordiniert präzise Treffen, Termine, Telefonate, Schriftverkehr und noch viel mehr, macht unmöglich Scheinendes möglich, wenn es darum, geht, einen Termin mit dem Landrat zu vereinbaren. „Sie ist der ruhende Pol, wenn es im Chefbüro manchmal hektisch oder stürmisch zugeht – sie ist immer absolut integer und zuverlässig, geduldig loyal und verschwiegen“, lobt der Landrat seine Mitarbeiterin.

Geschäftsleiter Holger Stingl, sein Vorgänger Günter Ebert, Büroleiter Andreas Grosch und Landratsfahrer Alexander Lutter würdigten die hervorragende Zusammenarbeit mit Ulrike Köstner. Der ehemalige Fahrer von drei Landräten, Georg Meißner, erinnerte mit launigen Worten an Begebenheiten von früher. Dass so viele Kollegen zum Jubiläum gratulierten, sei der beste Beweis, wie sehr Ulrike Köstner geschätzt werde, so Meißner.

War sie als ausgebildete Sekretärin zunächst bei einem heimischen Unternehmen tätig, so wechselte Ulrike Köstner 1990 ans Landratsamt als Schreibkraft im Personalbüro und Protokollführerin im Personalausschuss. Bis zum 15. September 1995, an dem für sie ein neuer Lebensabschnitt begann. Sie erinnert sich noch gerne an die Zeit mit dAltlandrat Reinhard Leutner: „Mit seinem Wissen hat er mich immer sehr beeindruckt!“

Es ist etwas Besonderes, im Vorzimmer des Landrats zu arbeiten

Allerdings sei so manches früher auch sehr anstrengend gewesen – beispielsweise, dass Diktate noch blitzschnell in Stenographie mitgeschrieben werden mussten, während das heute Diktiergeräte erleichtern. Die EDV habe vieles etwas einfacher gemacht, findet Ulrike Köstner. Dankbar ist sie, dass auch nach dem Wechsel an der Amtsspitze 2011 die Zusammenarbeit mit dem neuen Landrat Christian Meißner von Anfang an so wunderbar weitergelaufen sei. „Es ist eine tolle, spannende aber auch herausfordernde Aufgabe. Im Vorzimmer des Landrats arbeiten zu dürfen, ist einfach etwas ganz Besonderes. Mir macht das unglaublich viel Spaß“, sagt Ulrike Köstner.

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