LICHTENFELS

Über den Waldbau mit Kirsche, Ahorn & Co.

Über den Waldbau mit Kirsche, Ahorn & Co.
Förster Florian Schulte (li.) erklärt den Waldbesitzern die Durchforstung. Foto: Ulf Felgenhauer

„Es freut mich sehr, dass unsere Schulung so gut angenommen wurde.“ Das Fazit von Florian Schulte, Revierunterstützung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg-Kulmbach, nach der Schulung privater Waldbesitzer fiel angesichts der großen Resonanz durchweg positiv aus. 32 Personen nahmen teil. Dabei informierten Florian Schulte und Simon Lenhardt von der Forstverwaltung Lichtenfels darüber, wie man Edellaubhölzer richtig bewirtschaftet. Dazu zählen wertvolle Laubhölzer wie Ahorn, Kirsche oder Esche. Durch ihr schnelles Wachstum sind Pflegemaßnahmen besonders bei jüngeren Edellaubhölzern wirksam.

Anhand eines Vorzeigewaldes der Stadt Lichtenfels aus neun verschiedenen Baumarten lernten die Teilnehmer anschaulich den Waldbau mit Kirsche, Ahorn & Co. kennen. Dabei gaben die Förster einen Crashkurs zu den wichtigsten Arbeiten im Wald. Besonders lobenswert: Das große Engagement der Waldbesitzer. „Ich finde es toll, dass Sie so viele Fragen gestellt haben. Schön, dass es ein Dialog und kein Monolog von uns Förstern war“, verabschiedete Simon Lehnhardt die Teilnehmer.

Aufgrund der hohen Nachfrage findet in zwei Wochen ein weiterer Beratungstermin statt. Die Forstverwaltung plant im restlichen Jahr noch weitere Sammelberatungen. Auch die Veranstaltungsreihe „Bildungsprogramm Wald (BiWa)“ soll wieder gestartet werden. Mehr Informationen gibt es unter www.aelf-ck.bayern.de. (red)

Schlagworte