LICHTENFELS

Über das Neun-Euro-Ticket im Landkreis

Der Landkreis Lichtenfels teilt mit, dass zum 1. Juni die Einführung des Neun-Euro-Tickets durch Bundestag und Bundesrat beschlossen worden ist. Mit dem Ticket wird vom 1. Juni bis einschließlich 31. August die bundesweite Nutzung von Nahverkehrszügen, Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen möglich.

Neun-Euro-Ticket gilt auch für Rufbusse

Für die öffentlichen Verkehrsmittel im Landkreis bedeutet dies, dass Inhaber des Neun-Euro-Tickets alle VGN-Buslinien sowie die Nahverkehrszüge nutzen dürfen. Die Rufbusse, die derzeit auf zwölf Linien bedient werden (VGN-Linien 1211,1212, 1213, 1214, 1231, 1234, 1241, 1244, 1251, 1252, 1253, 1254), sind ebenfalls mit dem Neun-Euro-Ticket nutzbar. Die Buchung der Rufbusse erfolgt über Tel. (09571) 189080 oder über die Rufbus-App „CarlE“. Auskünfte zu den Verbindungen stehen unter www.vgn.de zur Verfügung.

Eine Nutzung des Fernverkehrs (ICE, IC, EC) ist mit dem Neun-Euro-Ticket ausgeschlossen. Ein Produktübergang in Verkehrsmittel des Fernverkehrs ist mit einem Neun-Euro-Ticket auch gegen Aufpreis nicht möglich. Das Ticket gilt immer genau für einen Kalendermonat (Juni, Juli oder August 2022) und ist ab sofort über die VGN-App Fahrplan & Tickets sowie über den DB Navigator erhältlich sein. Im VGN Onlineshop gibt es das Neun-Euro-Ticket als Versandticket.

Für Abonnementkunden ist während des Aktionszeitraums vorgesehen, dass alle bestehenden Abos im VGN drei Monate lang automatisch auf je neun Euro pro Monat reduziert oder für die drei Monate zurückerstattet werden.

Neun-Euro-Ticket gilt nicht für Fahrräder oder Hunde

Kindern unter sechs Jahren dürfen kostenlos mitgenommen werden. Eine Fahrradmitnahme sowie die Mitnahme von Hunden ist nicht eingeschlossen, hier fällt der jeweilige, zusätzliche Normalpreis an. Weitere Informationen gibt es unter E-Mail: info@nahverkehr-lif.de.

Keine Gültigkeit der Tickets bei der Firma Götz-Reisen

Keine Gültigkeit hat das Neun-Euro-Ticket bei den Buslinien, die von der Firma Götz aus Maineck befahren werden. „Da wir keinem Verkehrsverbund angehören, gilt bei uns weiterhin der Haustarif und nicht das Neun-Euro-Ticket“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Wir erhalten keine Erstattungen und sind als kleines, privates Busunternehmen nicht in der Lage, dieses für drei Monate anzuerkennen.“ Die Götz-Busse führen nicht im Auftrag und würden bei den Linienfahrten nicht nach Kilometerleistung bezahlt.

„Wir müssen unsere Kosten eigenwirtschaftlich decken, da wir noch ein Betrieb sind, welcher von seinen Einnahmen, also verkauften Fahrkarten, seine Ausgaben finanziert. Nach zwei Jahren Corona und der immens gestiegenen Dieselkosten in den letzten Monaten ist die Lage erst Recht nicht einfach. Wir bitten um Verständnis, vor allem aber auch, Frust und Missmut über unsere Nichtteilnahme an dem Neun-Euro-Ticket, nicht an unseren Busfahrern auszulassen“, heißt es abschließend in der Mitteilung. (red)

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