Altenkunstadt/Lichtenfels

Telefonbetrüger ruft aus Versehen bei Polizei an

Ein Streifenfahrzeug der Polizeiinspektion Lichtenfels. FOTO Markus Drossel Foto: Markus Drossel

Vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter meldet sich bei der Polizei

Altenkunstadt/Lichtenfels

Am Mittwoch gegen 11 Uhr meldete sich auf dem Festnetzanschluss der Polizeiwache Altenkunstadt ein vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter. Hierbei sprach der männliche Unbekannte in gebrochenem Deutsch und „indischem Akzent“. Als dieser bemerkte, dass er mit der Polizei telefonierte, beendete er den Anruf sofort. Am Nachmittag probierte es der Unbekannte erneut mit der identischen Vorgehensweise bei einem 71-Jährigen aus Lichtenfels. Dabei bot der vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter dem 71-Jährigen an, seinen PC und sein Smartphone mittels eines Programmes auf Schadsoftware zu überprüfen und dies zu bereinigen. Als der Anrufer den Lichtenfelser aufforderte, seine Online-Banking Daten zu übermitteln, wurde der 71-Jährige stutzig und gab bewusst ein falsches Passwort heraus. Seine Kreditkartendaten gab er jedoch richtig heraus, woraufhin sich aber die Bank umgehend bei ihm meldete, da vermutet wurde, dass es sich um einen Betrug handelt. Der 71-Jährige ließ seine Kreditkarte sperren, sodass ihm kein Schaden entstand. Aufgrund des Anrufs appelliert die Polizei an die Bürger, keine persönlichen Daten an unbekannte Telefonanrufer herauszugeben und allgemein mit Vorsicht zu handeln.

Betrunkener greift Polizeibeamte

Lichtenfels

Am Mittwoch gegen 19 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge der Polizei mit, dass eine offensichtlich stark alkoholisierte Person vor einer Fahrschule in der Coburger Straße liegt. Bei Eintreffen der Beamten war der 23-Jährige zunächst nicht ansprechbar, weshalb ein Rettungswagen verständigt wurde. Nach kurzem „Wachrütteln“ gab der junge Mann an, neben Alkohol auch Medikamente konsumiert zu haben. Beim Erblicken des Rettungsdienstes drohte der 23-Jährige zunächst Gewalt an, zudem versuchte er von der Örtlichkeit zu flüchten. Als die Polizisten den aggressiven Mann auf dem Boden fixierten, verletzte er diese durch mehrere Fußtritte. Der 23-Jährige wurde anschließend gefesselt und in medizinische Obhut verbracht. Der junge Mann muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

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