Standpunkt: Schont Umwelt und den Geldbeutel

Hand aufs Herz. Wenn Sie heute ein Haus bauen würden, dann würden Sie sich doch sicherlich auch für eine energiesparende Heizung entscheiden und ein paar Kollektoren für Strom und warmes Wasser aufs Dach setzen, oder? Erstens bekämen Sie einen ordentlichen Zuschuss vom Staat, hätten zweitens mittelfristig weniger Kosten für Heizung und Strom, und täten drittens auch noch was fürs Klima. Genial, oder?

Ich persönlich würde mir auch noch eine Zisterne gönnen. Denn was wäre cleverer, als fürs Blumen- und Gemüsegießen Regenwasser zu nutzen statt des wertvollen Trinkwassers? Spart übrigens auch mittelfristig Kosten. Und wer weiß, ob's demnächst wegen einer zu befürchtenden Trinkwasserknappheit nicht doch ein Verbot gibt, den Garten zu wässern.

Darüber hinaus mag ich naturnahe Gärten – sicherlich Geschmackssache. Ich freue mich aber über den Igel, der in einer Hecke bei mir sein Heim gefunden hat. Und auch für Insekten habe ich ein Hotel eingerichtet. Und jetzt im Herbst sind unsere Äpfel reif, von über 60 Jahre alten Bäumen. Die zu genießen, ist für mich ein Stück Lebensqualität.

Vermutlich fehlen bei meinem Haus und Garten noch ein paar Punkte zur Grünen Hausnummer. Aber die zu erreichen, dürfte, um es mit dem Wort von Frank Rubner (CSU) zu sagen, kein „Hexenwerk“ sein. Weder für mich bei meinem Haus aus den 1960-er Jahren noch für einen Häuslebauer, der sich ein schmuckes Anwesen in Reundorf oder Roth baut.

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