LICHTENFELS

Sicherer Schulweg: Känguru hilft auf die Sprünge

Wally und Rob geben Tipps für einen sicheren Schulweg. Foto: red

Die oberfränkische Polizei appelliert eindringlich an die Eltern von jüngeren Kindern, die sich alleine auf den Weg von und zur Schule machen. Im Verkehrsraum lauern insbesondere bei Dämmerung und Dunkelheit Gefahren, denen Schülerinnen und Schüler, vor allem fußläufig oder auf dem Rad, ausgesetzt sind. Um dem entgegenzuwirken, erschien kürzlich eine neue Präventionsfolge von Wally, dem Känguru und Rob, dem Polizisten - einem Verkehrssicherheitsprojekt des Polizeipräsidiums Oberfranken.

Rückläufige Unfallzahlen auf dem Schulweg - ein Trugschluss

Erfreulicherweise ereigneten sich vergangenes Jahr deutlich weniger Schulwegunfälle im Vergleich zu den Vorjahren. Während 2019 noch 49 Unfälle auf dem Schulweg geschahen, waren es 2020 in Oberfranken nur noch 27. Kein Unfall endete im Regierungsbezirk tödlich. Diese Entwicklung war allerdings aufgrund der Schulschließungen im vergangenen Jahr zu erwarten. Für das laufende Jahr 2021 erfasste die oberfränkische Polizei eine vergleichbare Unfallzahl zum Vorjahr.

Auch hier ist der Grund wohl, neben umfassenden Präventionsmaßnahmen von Polizei und anderen Institutionen, vor allem in Schulschließungen, Unterrichtsausfall und Quarantänemaßnahmen zu suchen. Es bewegten sich merklich weniger Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Verkehrsraum.

Wenn sich diese Situation normalisiert und im kommenden Jahr 2022 wieder mehr Schülerinnen und Schüler außerhalb des Wohnhauses fortbewegen, muss auch von einer Steigerung der Unfallzahlen ausgegangen werden.

Worin liegt die größte Gefahr?

Aufgrund des Homeschoolings konnten vor allem die Erstklässler den Schulweg, sowohl zu Beginn des vergangenen, als auch im laufenden Jahr nicht so umfassend und gründlich einüben. Sie bewegen sich unsicher auf den Wegen zur Schule und von dort wieder nach Hause, treten an unübersichtlichen Stellen auf die Straße und tragen teils nicht gut sichtbare Kleidung.

Hier besteht der größte Nachholbedarf, Verunsicherungen im Straßenverkehr abzubauen und insbesondere Erst- und Zweitklässler weiterhin vorzubereiten - auch im Elternhaus. Unterstützung bietet die oberfränkische Polizei an.

Mit dem Verkehrspräventionsprojekt „Wally und Rob - im Straßenverkehr top!“ geht die oberfränkische Polizei einen ganz neuen Weg und stellt wichtige Informationen, auch zur Schulwegsicherheit, zielgruppengerecht zur Verfügung. Mit unterhaltsamen Kurzvideos können Eltern ihren Kindern zeigen, wie sie Gefahren erkennen und sich sicher zur Schule bewegen.

Jede Episode von Wally, dem Känguru und Rob, dem Verkehrspolizisten, behandelt einen anderen Schwerpunkt. In der ersten Folge erklärt Rob, wie Wally richtig einen Zebrastreifen überquert. Mit der zweiten Episode des Duos wird den Kindern anschaulich die richtige Kleidung und Gehwegbenutzung in der dunklen Jahreszeit aufbereitet.

Das Polizeipräsidium Oberfranken, appelliert an alle Eltern: „Unsere Kurzfilme sind kindgerecht, kurzweilig und lehrreich. Sie sind auf der Videoplattform YouTube eingestellt und stehen jederzeit per Mausklick zur Verfügung. Sehen Sie sich mit ihren Jüngsten die Episoden von Wally und Rob an und üben Sie im Anschluss den Schulweg mit ihren Kindern.

Reflektoren und helle Kleidung tragen

Nutzen Sie insbesondere die weihnachtlichen Schulferien, um ihren Schützlingen die Besonderheiten im Verkehrsraum zu erklären und achten Sie auch im neuen Jahr auf das Tragen von heller Kleidung, Reflektoren und Sicherheitstrapezen. Wir richten unseren Appell auch an alle Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, weiterhin Rücksicht auf Kinder zu nehmen, insbesondere wenn sich diese auf dem Weg zur Schule oder der Kita befinden.

Wir möchten mit unserem Projekt möglichst in jedem Klassenzimmer gesehen werden und hoffen, dass unser Känguru auch in Ihrem Wohnzimmer einen Platz findet!

Suchen Sie auf YouTube nur nach „Wally und Rob“ und sehen sich die Episoden mit ihren Kindern an. So einfach können Sie einen wertvollen Beitrag zur Schulwegsicherheit in Oberfranken leisten.“

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