LICHTENFELS

Sechs Mitglieder der Schulleitungen im Landkreis begrüßt

Begrüßung: (hinten, v. li.) Cornelia Zauritz, Cordula Firnstein-Damm, Bernhard Jeßberger, Florian Hacker und Ulrike Zettelmeier, )vorne, v. li.) Alexandra Engelhardt, Stefanie Mayr-Leidnecker, Susanne Kirster und Stefanie Backert. Foto: Corinna Tübel

Wenn Rektoren wieder zu Schülern werden: Die traditionelle Begrüßung der neuen Mitglieder der Schulleitungen im Landkreis Lichtenfels eröffnete Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker mit einem Zitat von Gerhart Hauptmann: „Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Sache Schüler werden.“

Das Lernen in den neuen Positionen geschehe zum einen durch Lehrgänge, zum anderen vor allem durch den Schulalltag, weiß die Schulamtsdirektorin. Sie weiß, wovon sie spricht: Auch sie selbst war als Lehrerin tätig, ehe sie Rektorin wurde. Auch, dass Fehler passieren werden, sei ihr klar. „Wichtig ist nur, dass Sie aus ihren Fehlern lernen und daran wachsen.“ Das Schulamt Lichtenfels spreche den drei neuen Rektorinnen, zwei Konrektorinnen sowie einem Konrektor seine volle Unterstützung aus.

Traubenzucker zum Erhalt der Energie und Blumensträuße

Auch Bernhard Jeßberger, erster Vorsitzender des Personalrats im Schulamtsbezirk Lichtenfels, wünschte den neuen Kollegen „eine ganze Portion Pragmatismus“. Besonders in Zeiten der Corona-Krise müssten sie praktikable Lösungen für Probleme finden, die zu ihrer Schule und den ihnen befohlenen Kindern passen. Zum Erhalt der Energie brachte er den sechs „Neuen“ daher ein Päckchen Traubenzucker mit. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten Stefanie Mayr-Leidnecker und ihre stellvertretende Leiterin Ulrike Zettelmeier Blumensträuße.

Im Einzelnen sind die neuen Schulleiterinnen sowie Konrektorinnen und Konrektoren:

Stefanie Backert wird ab sofort die Grundschule Lichtenfels in der Schney leiten, an der sie schon lange Zeit – besonders als Klassenleiterin in den „Flex-Klassen“ – tätig ist. Im Bereich der Flexiblen Grundschule, in der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 jahrgangsgemischt für die Dauer von ein, zwei oder drei Jahren unterrichtet werden, kann sie gar acht Jahre Erfahrung vorweisen.

Alexandra Engelhardt Sie ist ab sofort das Oberhaupt der Grundschule An der Göritze in Schwürbitz. Sie ist schon seit sieben Jahren an der Schule tätig und kann ihr Wissen durch schulische Leitungsaufgaben im nahen Michelau nun an „ihrer“ Schule umsetzen.

Cornelia Zauritz: Als ihre Vorgängerin in Rente ging, habe sie sich auf die Stelle der Schulleiterin der Johann-Puppert Grundschule und Mittelschule Michelau beworben und diese erhalten. Als ehemalige Konrektorin an Schulen in Ebensfeld und Bad Staffelstein bringt sie viel Erfahrung – vor allem in der Führung von größeren Schulen – mit.

Susanne Kirster: Da ihre Vorgängerin nach Bamberg versetzt wurde, kann Susanne Kirster die Stelle der Konrektorin an der Pater-Lunkenbein Grundschule Ebensfeld übernehmen. Ihre Position als Fachberaterin für Sport Oberfranken gibt sie schweren Herzens ab, freut sich aber auf die neuen Herausforderungen der am meisten wachsenden Grundschule im Bezirk.

Florian Hacker: Der ausgebildete Beratungslehrer übernimmt ab sofort die Aufgaben des Konrektors an der Johann-Puppert Grundschule und Mittelschule Michelau, an der er schon seit zwei Jahren tätig ist.

Cordula Firnstein-Damm: In der Adam-Riese-Stadt (Prächting) geboren, kehrt sie nun in ihre Heimat zurück. Sie nun Konrektorin an der Adam-Riese-Grundschule und Mittelschule Bad Staffelstein und verlässt damit die Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels. Sie wünscht sich für die kommenden Monate für alle Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, „dass sie jeden Tag ein bisschen lachen können.“

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