LICHTENFELS

Schützenfest-Express: Auto kann zu Hause bleiben

Schützenfest-Express: Auto kann zu Hause bleiben
Machten auf den Schützenfest-Express aufmerksam: (v. li.)Bürgermeister Andreas Hügerich, Werkleiter Dietmar Weiß, Sebastian Koch von der Sparkasse, Busunternehmer Udo Kaiser, Elfriede Fischer von den Stadtwerken, Platzmeister Dieter Brandmeier, Schützenmeister Erwin Kalb, Leikeim... Foto: Alfred Thieret

Der seit 2001 bestehende Schützenfest-Express bringt nun schon zum 20. Mal die Schützenfestbesucher zum Schützenplatz, diesmal allerdings in eingeschränkter Form. Aufgrund fehlender Kapazitäten bei den Busfirmen können diesmal nur vier Linien statt wie zuletzt sechs bedient werden.

Die Linie 1 umfasst das Gebiet Breiter Rasen – Seubelsdorf, die Linie 2 Oberwallenstadt, die Linie 3 Schney, und die Linie 4 führt von Bad Staffelstein (drei Haltestellen) über Schönbrunn (Eisenbahnbrücke), Wolfsdorf, Grundfeld, Reundorf und Lichtenfels (Bamberger Straße) zum Schützenplatz. Die Linien 1 bis 3 übernimmt die Firma Kaiser-Reisen, die Linie 4 die Firma Wich-Reisen.

Vorzüge des Schützenfest-Expresses gepriesen

Bürgermeister Andreas Hügerich stellte zusammen mit den Vertretern der Stadtwerke, der Königlich Privilegierten Scharfschützengesellschaft, der Brauerei Leikeim, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, der Polizei und des Busunternehmens die Modalitäten einschließlich der Fahrpläne für den diesjährigen Schützenfest-Express vor. Alle Beteiligten zeigten sich nicht nur hoch erfreut, dass nach dem zweimaligen Corona-bedingten Ausfall das Schützenfest nun endlich wieder stattfindet. Sie waren sich auch über die Vorzüge des Schützenfest-Expresses einig.

Der Rathauschef hob hervor, dass die Fahrt mit dem Schützenfest-Express die bequemste Art sei, um zum Schützenfest zu gelangen. Man steige an der Haltestelle ein und komme entspannt vor dem Festplatz an. Man müsse keinen Parkplatz suchen und nicht knobeln, wer das Auto fährt. Sein Dank galt den Sponsoren.

Die Sparkasse stehe zur Region, deswegen unterstütze man auch das Schützenfest als eines der großen Feste der Region, unterstrich Sebastian Koch als Vertreter der Sparkasse. Gebietsverkaufsleiter Christian Hoh von der Brauerei Leikeim sah es als Vorteil an, dass die Benutzer des Schützenfest-Expresses das Schützenfest und natürlich auch das Festbier genießen und trotzdem sicher nach Hause gelangen könnten.

Polizeiinspektionsleiter Erich Günther knüpfte an das Gesagte an und appellierte an die Besucher und Besucherinnen, auf keinen Fall nach Alkoholgenuss selber mit dem Auto nach Hause zu fahren. Gerade im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 nehme die Polizei bei größeren Veranstaltungen wie dem Schützenfest verstärkt Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen vor. Der Leiter der Stadtwerke, Dietmar Weiß, hofft, dass viele Lichtenfelser und Bad Staffelsteiner den Bus nutzen, um das Defizit gering zu halten. Da Corona noch lange nicht vorbei sei, bittet er die Fahrgäste, eine Maske zu tragen.

Besonderer Dank an Elfriede Fischer von den Stadtwerken

Schützenmeister Erwin Kalb dankte den Stadtwerken, dass sie wieder eine risikolose Fahrt der Bürger zum Schützenfest organisiert haben. Auch er bedankte sich bei den Sponsoren für die Unterstützung des Schützenfest-Expresses. Weitere Unterstützer wären erwünscht. Besonders bedankte er sich bei Elfriede Fischer von den Stadtwerken, die seit 2001, also von Beginn an, den Schützenfest-Express organisiere.

Dieter Brandmeier, der seit 20 Jahren als Platzmeister die zeitraubenden Verhandlungen mit den etwa 50 Schaustellern führt und dessen Arbeit in den vergangenen beiden Jahren aufgrund der Absage des Schützenfestes umsonst war, freut sich natürlich besonders, dass das Fest endlich wieder stattfinden kann und der Schützenfest-Express viele Leute zum Festplatz bringt.

Elfriede Fischer stellte anschließend das Fahrplankonzept vor. Es werden zwei Busse eingesetzt, die jeweils vom Freitag, 8. Juli, bis Samstag, 9. Juli, und vom Mittwoch, 13. Juli, bis Samstag, 16. Juli, fahren. Am Montag, 11. Juli, Dienstag, 12. Juli, und an den beiden Sonntagen, 10. Juli und 17. Juli, fahren die Busse also nicht. Die Haltestelle „Schützenplatz“ befindet sich in der Coburger Straße in der Parkbucht vor dem Döner-Imbiss.

Wo die Fahrpläne einzusehen sind

Die Fahrpläne werden an den jeweiligen Bushaltestellen ausgehängt und sind im Internet unter www.stadtwerke-lichtenfels.de einzusehen. Außerdem werden sie im Obermain-Service am 7. Juli veröffentlicht. In diesem Jahr gibt es keine Flyer.

Die Preise für die Fahrkarten betragen für Erwachsene pro Fahrt für alle Haltestellen in der Stadt Lichtenfels einschließlich Schney und Reundorf 2,50 Euro und auf allen weiteren Strecken drei Euro pro Fahrt. Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren zahlen auf allen Linien zwei Euro pro Fahrt. Die Fahrkarten können nur im Bus bei Fahrtantritt gekauft werden und gelten nur für eine Einzelfahrt. Mehrfahrtenkarten, 9-Euro-Tickets und Schwerbehindertenausweise sind nicht gültig.

Die Hauptsponsoren sind die Königlich-Privilegierte Scharfschützengesellschaft, das Brauhaus Leikeim, die Sparkasse und die Stadtwerke. Weitere Sponsoren sind  Fritzmann & Söhne, Panzer & Kraus, Stark-Küchen, Landratsamt, Hummel Haustechnik, Richter Bau, Elektrotechnik Hild, Bäckerei Söllner und Dinkel & Gack.

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