SCHNEY

Schney: Eine Legende verlässt das Gelände

Eine Rose für jedes Dienstjahr: Die Bienchenkinder schenkten Beate Weiß zum Abschied Blumen. Foto: Kita Löwenzahn
Schney

Beate Weiß war von Anfang an dabei. Erst im Evangelischen Kindergarten Schney und ab 2001 im evangelischen Kindergarten Löwenzahn

-

wie er damals umbenannt wurde. Und auch noch einen weiteren Namenswechsel erlebte Beate Weiß 2016, als die Einrichtung nach der Generalsanierung den Namen Evangelische Kindertagesstätte Haus Löwenzahn erhielt.

„Es ist heute schon eine Seltenheit, dass eine Mitarbeiterin 45 Jahre in der gleichen Einrichtung arbeitet“, hob Leiterin Manuela Dorst hervor.

Ende Juli wurde Beate Weiß im Garten der Kindertagesstätte von allen Kindern und ihren Kolleginnen verabschiedet. Gut, dass das Wetter sich von seiner sonnigen Seite zeigte, denn sonst wäre es unter den aktuellen Vorgaben zu Corona nur schwer möglich gewesen, diesen besonderen Abschied zusammen zu feiern.

„Reisepass ins Glück“ und eine „Portion Danke“

Beate Weiß durfte in einem Liegestuhl unter einem Sonnenschirm Platz nehmen und wurde mit einem Cocktail in Grün-Gelb – die Farben von Haus Löwenzahn – zum Einstieg in den Ruhestand verwöhnt.

Die Kindergartenkinder und Kolleginnen wünschten ihr „viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“ in Liedform und überreichten vieles, was als Symbol für die vielen guten Wünsche für den Ruhestand stand. So erhielt sie einen „Reisepass ins Glück“ für den Eintritt ins Rentenalter, Briefmarken, falls sie der Kita mal schreiben will, und „Eine Portion Danke für dich“ in Form von Badesalz. Es gab Geschenke von einigen Kindern und einen Geschenkkorb von den Kolleginnen.

Insgesamt 45 Rosen von den Bienchenkindern

In einem Album hatten alle Kinder ihrer Guppe und ihre Kolleginnen aus dem Team eine Abschiedsseite gestaltet. Außerdem enthält das Album Fotos von Beate Weiß aus ihren 45 Dienstjahren.

Die Bienchenkinder – die Jüngsten der Einrichtung – verschenkten Blumen. Jede Rose stand symbolisch als Dankeschön für jedes Dienstjahr. Am Ende der Feier wurden noch Ballons mit Wünschen für Beate Weiß in den Himmel geschickt.

Beate Weiß wird mit ihren Ideen und ihrer Erfahrung fehlen

Beim Anstoßen fehlten ihr vor Rührung fast die Worte. „Ihr habt mir so einen so schönen Abschied gestaltet, damit habe ich nicht gerechnet – ich danke euch – ich war überwältigt!“ bedankte sie sich bei ihren Kolleginnen und den Kindern. Sie verlasse ihre langjährige Wirkungsstätte mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ganz sicher ist sie sich, dass sie in der Kita ihre Spuren hinterlassen hat. Da stimmte ihr die Leiterin der Einrichtung zu. Sie werde hier mit ihren Ideen und ihrer Erfahrung bei vielen Dingen fehlen.

Vorausgegangen war der Abschiedsfeier in der Kindertagesstätte bereits die Verabschiedung der evangelischen Kirchengemeinde im Segnungsgottesdienst der „Wackelzähne“ eine Woche vorher durch Pfarrerin Tanja Vincent. Hier erhielt sie auch vom Elternbeirat ein Abschiedsgeschenk. (red)

Schlagworte