LICHTENFELS/COBURG

Wie ist die Corona-Situation in den Regiomed Kliniken?

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Seit Ende Dezember werden im Regiomed-Klinikverbund Mitarbeiter geimpft. Die Impfbereitschaft liegt bei 50 Prozent, „Tendenz steigend“. Foto: Emrah Gurel/dpa

„Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus behandelten Patienten ist auf einem konstant hohen Niveau wie um Weihnachten. Dennoch gibt es eine leichte Tendenz zur Entspannung der Lage.“ So fasste Regiomed-Pressesprecher David Schmitt die Situation im Klinikverbund bei einem Pressegespräch zusammen.

Demnach wurden am Donnerstag, 14. Januar, im Klinikverbund 122 Personen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung behandelt, neun davon mussten beatmet werden. Im Klinikum Lichtenfels würden derzeit 20 Patienten wegen des Virus behandelt, zwei davon intensivmedizinisch mit Beatmung.

„Die Zahlen auf den

Normalstation liegen aktuell um circa zehn Prozent unter denen vom Dezember,

die Zahlen der intensivmedizinisch

Betreuten blieben aber

in etwa gleich.“

David Schmitt,

Regiomed-Pressesprecher

Im Klinikum Coburg würden von derzeit 47 Covid-19-Patienten acht intensivmedizinisch betreut, davon müssten vier beatmet werden. „Die Zahlen auf den Normalstationen liegen aktuell um zirka zehn Prozent unter denen vom Dezember, die Zahlen der intensivmedizinisch Betreuten blieben aber in etwa gleich“, bilanzierte Schmitt.

Weiterhin kritisch sei die Situation beim Personal, täglich müsse neu bewertet werden, wie mit dem vorhandenen auszukommen sei. Dennoch sei auch hier die Lage nicht mehr ganz so angespannt wie vor einigen Wochen. Schmitt erläuterte weiterhin, dass im Klinikum Lichtenfels das Personal seit dem 28. Dezember geimpft werde. Die Impfbereitschaft liege im Klinikverbund bei rund 50 Prozent und damit im Durchschnitt.

Noch fehlt es am Impfstoff

Er sprach aber auch davon, dass die Tendenz steigend sei. Dem pflichtete auch Dr. Frank Wellmann, Personaldirektor der Regiomed-Kliniken, bei. So seien im Dezember bereits 200 Mitarbeiter des Coburger Klinikums geimpft worden, in dieser Woche 200 weitere. Ebenso viele Mitarbeiter hätten sich auch gerne diese Woche noch impfen lassen, leider sei aktuell aber nicht genügend Impfstoff vorhanden.

Regiomed-Geschäftsführer Robert Wieland wies darauf hin, dass in den Medizinischen Versorgungszentren derzeit normaler Betrieb herrsche.

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