LICHTENFELS

Regiomed bildet Ärzte für die Region aus

Vor dem Coburger Klinikum: Alexander Neubauer und Eva-Maria Jakob sind Studierende der Medical School Regiomed. Beide stammen aus dem Landkreis Lichtenfels. Foto: red

„Beste Ärzte für die Region, ausgebildet in der Region“ – unter diesem Motto steht die Ausbildung in der Medical School Regiomed, die 2016 gegründet worden ist, um aktiv gegen den Ärztemangel vorzugehen. Heute, gut sechs Jahre später können bald „die ersten Früchte geerntet“ werden, wie Regiomed-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke betont.

In der Medical School Regiomed werden Studierende in einem Kooperationsmodell mit der staatlichen Universität Split in einem EU-weit anerkannten Humanmedizinstudiengang ausgebildet. Dabei wird drei Jahre in Split studiert und drei Jahre in der Region – an allen klinischen Standorten des Regiomed-Gesundheitsverbundes und in Zusammenarbeit auch mit weiteren regionalen Partnern und niedergelassenen Ärzten.

Die ersten Studienabsolventen werden im Herbst fertig. Den Absolventinnen und Absolventen wurden bereits vorab Verträge in den Kliniken angeboten. Momentan zeichnet sich ab, dass ein Großteil der angehenden Medizinerinnen und Mediziner in den Kliniken von Regiomed oder in der Region bleiben wird. Ein enormer und beachtenswerter Erfolg für die Initiative und die Region.

Den sieht auch MdL Martin Mittag, der sich in seiner Funktion im bayerischen Ausschuss Gesundheit und Pflege sehr für die Anerkennung und eine finanzielle Würdigung des regionalen Leuchtturmprojekts einsetzt.

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den kommenden Semesterbeginn. Dann wird die Medical School Regiomed wieder bis zu 30 Studierende nach Split entsenden, um der eigen gesetzten Verantwortung gerecht zu werden, ein Garant für die Sicherung der medizinische Versorgung in der Region zu sein. (red)

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