LICHTENFELS

Radeln durch Lichtenfels für eine klimagerechte Welt

Am Freitag, 25. März, kommt es zu einer Neuauflage der Rad-Demo in Lichtenfels. Diesmal liegen die Schwerpunkte auf Klimaschutz und Frieden. Neben Bündnis 90/Die Grünen und Bund Naturschutz beteiligen sich auch das Aktionsbündnis „Lichtenfels ist bunt“ und die Initiative Klimaent... Foto: Markus Drossel

Am Freitag, 25. März, ist zum wiederholten Mal der Tag des globalen Klimastreiks. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis mit unzähligen Unterstützer und Unterstützerinnen geht für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise auf die Straße.

Die Initiative Klimaentscheid Lichtenfels, das Aktionsbündnis „Lichtenfels ist bunt“, der Bund Naturschutz und das Bündnis 90/Die Grünen rufen aus diesem Grund zur zweiten Fahrraddemonstration durch Lichtenfels auf. Alle Interessierten treffen sich um 17 Uhr in der Gabelsberger Straße auf Höhe des Finanzamts.

„Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für ein Europa des Friedens, der Solidarität und einer klimagerechten Zukunft.“
Appell der Initiatoren der Fahrraddemo durch Lichtenfels

Abgesichert von der Polizei fahren die Fahrrad-Demonstrierenden gemeinsam über die Kronacher Straße, die Franz-Josef-Strauß-Brücke und die Coburger Straße zu einer Abschlusskundgebung am Marktplatz. Egal ob Fahrrad oder Laufrad, jung oder alt, jeder kann mitradeln. Und wer nicht Radeln will oder nicht kann, kommt eben direkt zum Marktplatz.

Fahrraddemo soll auch ein Zeichen gegen den Krieg sein

Seit der ersten Fahrraddemo in Lichtenfels ist ein gutes halbes Jahr vergangen. Die neue Regierung ist nun seit über 100 Tagen im Amt. Alle bisherigen Bemühungen reichen nicht aus, um die Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Auch in Lichtenfels sind nach Ansicht der Initiatoren kaum Fortschritte zu verzeichnen. So liegt zum Beispiel das im Rahmen der Vision 2030 unter Bürgerbeteiligung entworfene Mobilitätskonzept bisher nur in der Schublade. Diese Fahrraddemo findet statt, während in Europa ein Krieg tobt. Die Teilnehmenden wollen sich solidarisch zeigen mit der ukrainischen Bevölkerung, aber auch an der Seite der russischen Zivilgesellschaft stehen, die sich für Frieden einsetzt. In Anbetracht des aktuellen Kriegsgeschens zeigt sich besonders die gefährliche Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Aber ein Zurück zu Kohle- oder Atomstrom würde die Klimakrise immens verschärfen.

Klimaschutz kann nicht auf den Frieden warten

Der Klimaschutz kann nicht auf Frieden warten. Stattdessen drohen durch die Erderhitzung weitere Konflikte. Nach dem IPCC-Bericht leiden bereits knapp die Hälfte aller Menschen weltweit unter den Folgen der Klimakrise.

Die Initiatoren der Fahrraddemo am Freitag appellieren: „Nichts rechtfertigt dieses Leid, nichts rechtfertigt diesen Krieg. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für ein Europa des Friedens, der Solidarität und einer klimagerechten Zukunft.“ (red)

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