COBURG

Puppenmuseum Coburg: „Kinderalltag in Corona-Zeiten“

Zu Zeiten von Corona gibt es im Puppenmuseum eine Mitmachausstellung. Foto: Red

Eine Mitmachausstellung gibt es aktuell bis 7. September im Coburger Puppenmuseum. Das Thema lautet „Kinderalltag in Corona-Zeiten“. Im April hatte das Museum dazu aufgerufen, zu dokumentieren, wie die Kinder ihren neuen Alltag während der Corona-Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr 2020 zu Hause verbracht haben.

Die eingesandten Fotos, Texte, Spielsachen sowie die mit viel Liebe zum Detail gemalten und gebastelten Werke zeugen vom großen Einfallsreichtum der Kleinen. So wurde zum Beispiel ein Frühlingsfest mit Losbude und Schiffschaukel im heimischen Garten nachgespielt, übersichtliche Pläne für die Tagesgestaltung ausgearbeitet, Steine bemalt, Briefe geschrieben und vieles mehr.

Die Ausstellung soll weiter wachsen

Die Ausstellung soll noch weiter wachsen, deshalb sind Kinder dazu aufgefordert, Fotos, Bilder, Gebasteltes oder Selbstgeschriebenes mit ihren Eindrücken zur Corona-Pandemie ins Museum mitzubringen und ihre Sichtweise beizutragen. Wer mitmacht, wird mit freiem Eintritt belohnt.

Auch direkt im Museum können die Besucher selbst etwas gestalten. An der Kasse stehen Bastelkisten mit verschiedenen Materialien und Anleitungen bereit. Im Spielzimmer darf dann direkt losgelegt werden. Für Erwachsene bietet die Ausstellung einen Blick auf die Situation der Kinder und lädt zum Nachdenken über diese besondere Zeit ein. Geöffnet ist sie bis einschließlich 7. September täglich von 11 bis 16 Uhr.

Natürlich gibt es neben der Sonderausstellung viel zu entdecken. Wo der Dichter Friedrich Rückert einst seine Frau Luise kennenlernte, erzählt das Puppenmuseum heute von der Kindererziehung durch Spielzeug in bürgerlichen Familien. Die Ausstellung zeichnet außerdem die Entwicklung der Spielpuppe von der Porzellanpuppe über die Schildkrötpuppe bis zur Barbie nach.

Verschiedenste Arten von Puppen

Charakterpuppen, Modepuppen, Teepuppen und Künstlerpuppen der Museumsgründerin Carin Lossnitzer bilden weitere Schwerpunkte der Sammlung. Puppenstuben und -häuser, Möbel, Porzellanservices, Fahrzeuge und Spiele lassen in liebevoll gestalteten Szenen vergangene Zeiten lebendig werden und sind Themen für wechselnde Sonderausstellungen

Bei ihrem Rundgang hören die Besucher Geschichten zu den Exponaten, sehen wertvolle Automaten in Funktion und können sich sogar den Geschmack der 1950er Jahre auf der Zunge zergehen lassen. Hinter Türchen können vor allem die kleinen Besucher große Entdeckungen machen. Zahlreiche Elemente laden zum Spielen und Erleben ein.

Im angeschlossenen Raum „Rückert 3“ finden wechselnde Sonderausstellungen zu Themen aus Kunst, Kultur und Geschichte in und um Coburg statt. Der Zugang erfolgt über das Puppenmuseum. Vom 22. Juli bis zum 30. Dezember zeigt das Staatsarchiv Coburg hier die Ausstellung „100 Jahre Coburg bei Bayern“.

Virtueller Rundgang möglich

Hinweis: Das Museum befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das zahlreiche Treppen und Schwellen, jedoch keinen Aufzug besitzt. Rollstühle können das Museum daher leider nicht beziehungsweise nur erschwert befahren. Als Alternative bietet das Museum einen „virtuellen Rundgang“ an. Nähere Information dazu finden Sie auf unserer Homepage www.coburger-puppenmuseum.de. Der Raum „Rückert 3“ kann barrierefrei erreicht werden.

Das Eisenbahn-Video ist bei den Kids sehr beliebt. Foto: Red

Rückblick

  1. „Der Herr Corona soll verschwinden“
  2. Corona-Tagebuch: Geplatzer Abi-Ball und die Weisheit
  3. Markus Häggberg und der Bund für das Leben
  4. Studie der Uni Bayreuth: Jetzt geht es wieder in die Kita
  5. Ansichten eine Tagebuchschreibers
  6. Kunst und viel Spaß auf der Plassenburg
  7. Jugendsozialarbeiterinnen helfen Mittelschülern
  8. Corona-Tagebuch: „Stairway to Heaven“ from Glockenturm
  9. Abenteuer auf der Festung Rosenberg erleben
  10. Corona-Tagebuch: Von modernen Kunden und ihren Ansprüchen
  11. Corona versus Kultur: Den Stillstand zum Umzug nutzen
  12. Corona-Tagebuch: Hoffnung für die Welt
  13. Corona-Tagebuch: Wo der Spaß nun wirklich aufhört
  14. Pilgern in Bad Staffelstein: Wie „Beten mit den Füßen“
  15. Corona-Tagebuch: Wie man Träume verwirklicht
  16. Corona-Tagebuch: Papa kocht am besten
  17. Corona-Tagebuch: von Menschen und Maschinen
  18. Mit der Familie wandern: „Was lebt und wächst am Fluss?“
  19. Kulmbach: Yoda und die Zinnsoldaten
  20. Corona-Tagebuch: Senil oder doch einfach nur genial?
  21. Paunchy Cats Lichtenfels: Damit es nach Corona wieder rockt
  22. Anja Bautz: Die Kurseelsorgerin mit dem Zollstock
  23. Corona-Tagebuch: Am Ende alles für ein besseres Karma
  24. Von wegen Langeweile am Obermain in den Ferien
  25. Corona-Tagebuch: Abschied vom Peeling in Südpolynesien
  26. Corona-Tagebuch: Ihr Kinderlein - Komet
  27. Corona-Tagebuch: Nur so klappt es mit Sharon Stone
  28. Keine Schwimmkurse, keine Einnahmen für Dlrg Lichtenfels
  29. Regiomed hilft afghanischem Kind: Tapferer kleiner Hakim
  30. Corona-Tagebuch: Die Sache mit der Schuld
  31. Corona-Tagebuch: John Wayne und die Rechnung
  32. Corona-Tagebuch: Eine erschütternde Suche
  33. Familienleben zu Corona: Abstandhalten für Fortgeschrittene
  34. Mit dem Rad zum Kordigast: Touren des Adfc Obermain
  35. Corona-Tagebuch: Lockenwickler, Strähnchen und Blasendruck
  36. Lücken auf dem Oberwallenstadter Campingplatz
  37. Corona-Tagebuch: John Wayne und die Rechnung
  38. Pflegekinder sind besondere Kinder
  39. Corona-Tagebuch: Passgenau und korrekt auf der Nase
  40. Fotowettbewerb: So schön ist Oberfranken
  41. Corona-Tagebuch: Mysteriöses im Biefkasten
  42. Ausstellung im Internet: Von Einschlägen, die alles ändern
  43. Probenbeginn in Lichtenfels: Fanfarenklang in Abendsonne
  44. Corona-Tagebuch: Tänzeleien in Höhe Frischkäse
  45. Corona-Tagebuch: Der erste Desinfektionsmittel-Junkie
  46. Natur am Obermain: Für Detektive und Abenteurer
  47. Corona-Tagebuch: Bier, Schnaps, Wein und ein Wort mit „A“
  48. Melancholisch durch die Nacht
  49. Homepage für Katholiken: Willlkommen auf der Zuhauseseite
  50. Corona-Tagebuch: Wenn Ionen Jedis werden

Schlagworte