LICHTENFELS/COBURG

Online–Verleihung: Till Mayer für Medienpreis nominiert

Die Ausstellung "Erschüttert" hat Till Mayer vollständig digitalisiert - hier ein Bild von den Dreharbeiten. Für das Projekt ist er nun für den Coburger Medienpreis nominiert.

Über 100 Teilnehmer haben sich für den 8. Coburger Medienpreis 2020 Oberfranken beworben. Für herausragende Arbeiten werden die Auszeichnungen in den drei Kategorien „Nachwuchs“, „Wellenschläger“ und „Schöpfung“ jeweils als Coburger Medienpreis National und als Medienpreis Oberfranken verliehen.

Pandemie-bedingt findet die Verleihung am Donnerstag, 22. April, ab 19.30 Uhr online statt.

„Nicht nur die Zahl der Bewerbungen war beeindruckend, auch die Qualität der Wettbewerbsbeiträge war absolut herausragend“, so Medienclub-Vorsitzende Anja Hampel. Eine dreiköpfige Jury mit Professor Dr. Olaf Hoffjann, Dr. André Haller und Thomas Nagel bewertete die Arbeit der Finalisten und kürte die Sieger. Bei der Preisverleihung kommen Laudatoren und Preisträger zu Wort, untermalt wird das Ganze vom Coburger Loop-Künstler „HeToldMeTo“.

Auch Manuel Stark aus Marktzeuln könnte zu den Siegern gehören

Unter den Nominierten sind Till Mayer aus Bamberg, Redakteur beim Obermain-Tagblatt, für seine multimediale Ausstellung „Erschüttert – Einschläge, die alles ändern“ über die Folgen des Krieges in der Ostukraine sowie Manuel Stark aus Marktzeuln für seine Geschichte „Meine Oma ist eine ganz normale Rentnerin – warum geht sie putzen?“ in der Zeitschrift „Die Zeit“. (red)

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