LICHTENFELS

Oberfränkische Landwirte erhalten ihre Meisterbriefe

Oberfränkische Landwirte erhalten ihre Meisterbriefe
Verleihung der Meisterbriefe an die neuen Landwirtschaftsmeister aus dem Landkreis Lichtenfels (v. li.): Harald Weber, Behördenleiter AELF Coburg-Kulmbach, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Jonas Bauer, Dr. Michael Karrer, Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und F... Foto: Katrin Reichenberger/Regierung von Oberfranken

52 oberfränkische Landwirtinnen und Landwirte haben die höchste Stufe im praktischen Bereich erreicht: Im Rahmen einer Feierstunde haben neun Landwirtschaftsmeisterinnen und 43 Landwirtschaftsmeister aus den Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Coburg, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel ihre Meisterbriefe erhalten. Aus dem Landkreis Lichtenfels waren dies Jonas Bauer, Lukas Zapf und Florian Eisendraut,

„Sie hatten den Mut, sich den Herausforderungen der Meisterprüfung zu stellen. Sie hatten ein Ziel vor Augen und haben dieses konsequent verfolgt und auch erreicht“, lobte Regierungsvizepräsident Thomas Engel die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen in seiner Begrüßung.

Ein Fundament, auf dem hohe Türme gebaut werden können

„Als Landwirtinnen und Landwirte gestalten Sie das Landschaftsbild und erzeugen regionale Lebensmittel. Viele von Ihnen stellen auch regenerative Energie aus Holz, Biogas oder Photovoltaik zur Verfügung. Mit der Fortbildung zu Meisterinnen und Meistern der Landwirtschaft haben Sie sich nun umfassend qualifiziert, die großen fachlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen souverän zu meistern.“

Dr. Michael Karrer, Bildungsreferent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, hielt den Festvortrag zum Thema „Bildung – ein Stück Lebenskraft“. Die landwirtschaftliche Fortbildung in Bayern mit den Fachschulen und der Meisterausbildung vermittle den Studierenden ein Fundament, auf dem hohe Türme gebaut werden könnten. Ministerialrat Dr. Karrer zitierte Charles Darwin mit den Worten: „Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Weitere Grußworte sprachen Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und der Landrat des Landkreises Kulmbach, Klaus Peter Söllner. Schöffel: „Jedem muss klar sein: Unsere Lebensmittelversorgung kann nur durch eine starke Landwirtschaft gesichert werden. Unsere Bauernfamilien leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft, und sie erzeugen dabei hochwertige Lebensmittel. Als Meisterinnen und Meister sind Sie Experten in Sachen Landwirtschaft. Dafür gebührt Ihnen unser Respekt. Gerade in Zeiten von globalen Krisen muss die heimische Landwirtschaft gestärkt werden.“

„Gerade in Zeiten von globalen Krisen muss die heimische Landwirtschaft gestärkt werden.“
Martin Schöffel, Landtagsabgeordneter

Auch Landrat Klaus Peter Söllner betonte die Bedeutung der Landwirtschaft. „Unsere landwirtschaftlichen Betriebe produzieren hochwertige Lebensmittel und stärken die regionalen Kreisläufe. Die Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister sind ein wichtiger Mosaikstein für die positive Fortentwicklung Oberfrankens“, hob der Landrat hervor.

Im Anschluss zeichnete Ministerialrat Dr. Karrer die besten 20 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus, bevor die Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister vom Vorsitzenden des Bezirksverbandes landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder in Oberfranken (VLM), Rudi Steuer, sowie VLM-Oberfranken-Geschäftsführer Ar-no Eisenacher offiziell in den Verband der Landwirtschaftsmeister aufgenommen wurden. (red)

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