KULMBACH

Neuer Studiengang in Kulmbach

Diabetes monitor, Cholesterol diet and healthy food eating nutritional concept with clean fruits in nutritionist's heart dish and patient's  blood sugar control record with diabetic measuring tool kit
Zum Wintersemester 2021/22 erweitert die Universität Bayreuth ihr Studienangebot um den interdisziplinären Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“. Foto: iStock

Kulmbach

Zum Wintersemester 2021/22 erweitert die Universität Bayreuth ihr Studienangebot um den interdisziplinären Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ (B.Sc.). Interessierte Abiturientinnen und Abiturienten können sich ab sofort und bis zum 31. Juli für den Studiengang auf dem zukunftsträchtigen Feld „Ernährung und Gesundheit“ am Campus in Kulmbach bewerben. Es ist die Teilnahme an einem Verfahren zur Eignungsfeststellung erforderlich.

In den nächsten Jahren muss die Nahrungsmittelproduktion deutlich gesteigert werden, um die stetig wachsende Weltbevölkerung ausreichend ernähren zu können. Gleichzeitig nehmen durch den Klimawandel verursachte, extreme Wetterereignisse zu und gefährden landwirtschaftliche Erträge. Zivilisationskrankheiten wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen breiten sich rasant aus.

Klimawandel bedroht Versorgung der Weltbevölkerung

Weite Teile der Weltbevölkerung sind von der Unterversorgung mit Kalorien oder vom Mangel an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralien („Hidden Hunger“) betroffen. Der deutschsprachige Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft und richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, die Interesse an unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen mitbringen und ein ganzheitliches Denken schätzen.

„Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit sind gut belegt, doch noch viel zu wenig verstanden“, erklärt Prof. Dr. Stephan Clemens, Pflanzenphysiologe und Gründungsdekan der Fakultät VII am Campus in Kulmbach. Der zukunftsorientierte Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ setzt genau an dieser Stelle an und vereint Inhalte aus den Natur-, Sozial-, Verhaltens-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Zu den Fächern zählen Humanbiologie, Biologie und Biochemie der Lebensmittel, Chemische Analytik, Genetik, Public Health, Food Supply Chain Management, Qualitätsmanagement, Statistik und Datenauswertung sowie Lebensmittel- und Gesundheitsrecht.

Vermittlung von Kompetenzen in Gesundheitskommunikation

Eine zentrale Rolle werden auch Kompetenzen in Gesundheits- und Wissenschaftskommunikation spielen. „Die Corona-Pandemie hat wieder einmal deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse selbst bewerten zu können, sondern diese auch einem diversen Publikum verständlich vermitteln zu können. Diese Fähigkeit kann im Ernstfall Leben retten“, sagt Psychologin Dr. Laura König, die am Campus in Kulmbach eine Juniorprofessur für Public Health Nutrition innehat. Den Studierenden möchte sie deswegen auch Grundlagen der Psychologie und der Kommunikation vermitteln. In Medien- und Präsentationstrainings im eigens eingerichteten Medienlabor können die Studierenden üben, wie wissenschaftliche Informationen für die Öffentlichkeit kompetent aufbereitet und kommuniziert werden.

Die Bewerbung für den Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ (B.Sc.) ist ab sofort und bis zum 31. Juli 2021 möglich. Es ist die Teilnahme an einem Verfahren zur Eignungsfeststellung erforderlich. Weitere Infos gibt es hier: www.lgw-bachelor.uni-bayreuth.de.

Den Absolventinnen und Absolventen dieses Bachelorstudienganges eröffnen sich spannende Perspektiven in allen Bereichen, die sich mit den Fragen der Prävention und Gesundheitsförderung, der Lebensmittelqualität sowie der Nachhaltigkeit von Produktion und Konsum beschäftigen. Sie sind interdisziplinär ausgebildet und haben gelernt, ganzheitlich zu denken – beste Voraussetzungen für eine Vielzahl unterschiedlicher Karrierewege in Leitungspositionen im Gesundheitsmanagement, bei Krankenversicherungen, in der Lebensmittelindustrie, in den Medien und in weiteren Bereichen von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Außerdem qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen für ein breites Spektrum an Masterstudiengängen, in denen spezifische Inhalte vertieft oder sich auf einzelne Disziplinen fokussiert werden kann.

Studieren im Kulmbacher Lebensmittel-Cluster

Die Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit ist die jüngste Fakultät der Universität Bayreuth und wird derzeit am Außenstandort Kulmbach aufgebaut. Dort angesiedelt sind verschiedene Unternehmen, Behörden und Forschungsinstitute der Lebensmittelbranche, die in die Forschungs- und Lehrtätigkeit der Fakultät eingebunden sind. Ein interdisziplinär aufgestelltes Team aus Professorinnen und Professoren ermöglicht eine zukunftsfähige und wissenschaftlich fundierte Ausbildung auf dem aktuellen Stand der Forschung. „Unsere Fakultät bietet ideale Voraussetzungen, um die miteinander verwobenen globalen Herausforderungen der nachhaltigeren Lebensmittelproduktion und Prävention von Krankheiten aus einer ganzheitlichen und fachübergreifenden Perspektive heraus zu studieren“, ist Prof. Dr. Stephan Clemens überzeugt. Der Lehrbetrieb startete im Oktober 2020 mit dem Masterstudiengang „Food Quality and Safety“, gefolgt vom Masterstudiengang „Global Food, Nutrition and Health“ im April 2021.

Weil bis zur Fertigstellung des Campus-Baus nur Interimsräumlichkeiten zur Verfügung stehen, bleibt auch bei den Studierenden in Kulmbach Pioniergeist gefragt, wie die Universität Bayreuth in ihrer Presse. (red)

Kulmbach

Zum Wintersemester 2021/22 erweitert die Universität Bayreuth ihr Studienangebot um den interdisziplinären Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ (B.Sc.). Interessierte Abiturientinnen und Abiturienten können sich ab sofort und bis zum 31. Juli für den Studiengang auf dem zukunftsträchtigen Feld „Ernährung und Gesundheit“ am Campus in Kulmbach bewerben. Es ist die Teilnahme an einem Verfahren zur Eignungsfeststellung erforderlich.

In den nächsten Jahren muss die Nahrungsmittelproduktion deutlich gesteigert werden, um die stetig wachsende Weltbevölkerung ausreichend ernähren zu können. Gleichzeitig nehmen durch den Klimawandel verursachte, extreme Wetterereignisse zu und gefährden landwirtschaftliche Erträge. Zivilisationskrankheiten wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen breiten sich rasant aus.

Klimawandel bedroht Versorgung der Weltbevölkerung

Weite Teile der Weltbevölkerung sind von der Unterversorgung mit Kalorien oder vom Mangel an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralien („Hidden Hunger“) betroffen. Der deutschsprachige Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft und richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, die Interesse an unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen mitbringen und ein ganzheitliches Denken schätzen.

„Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit sind gut belegt, doch noch viel zu wenig verstanden“, erklärt Prof. Dr. Stephan Clemens, Pflanzenphysiologe und Gründungsdekan der Fakultät VII am Campus in Kulmbach. Der zukunftsorientierte Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ setzt genau an dieser Stelle an und vereint Inhalte aus den Natur-, Sozial-, Verhaltens-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Zu den Fächern zählen Humanbiologie, Biologie und Biochemie der Lebensmittel, Chemische Analytik, Genetik, Public Health, Food Supply Chain Management, Qualitätsmanagement, Statistik und Datenauswertung sowie Lebensmittel- und Gesundheitsrecht.

Vermittlung von Kompetenzen in Gesundheitskommunikation

Eine zentrale Rolle werden auch Kompetenzen in Gesundheits- und Wissenschaftskommunikation spielen. „Die Corona-Pandemie hat wieder einmal deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse selbst bewerten zu können, sondern diese auch einem diversen Publikum verständlich vermitteln zu können. Diese Fähigkeit kann im Ernstfall Leben retten“, sagt Psychologin Dr. Laura König, die am Campus in Kulmbach eine Juniorprofessur für Public Health Nutrition innehat. Den Studierenden möchte sie deswegen auch Grundlagen der Psychologie und der Kommunikation vermitteln. In Medien- und Präsentationstrainings im eigens eingerichteten Medienlabor können die Studierenden üben, wie wissenschaftliche Informationen für die Öffentlichkeit kompetent aufbereitet und kommuniziert werden.

Die Bewerbung für den Bachelorstudiengang „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“ (B.Sc.) ist ab sofort und bis zum 31. Juli 2021 möglich. Es ist die Teilnahme an einem Verfahren zur Eignungsfeststellung erforderlich. Weitere Infos gibt es hier: www.lgw-bachelor.uni-bayreuth.de.

Den Absolventinnen und Absolventen dieses Bachelorstudienganges eröffnen sich spannende Perspektiven in allen Bereichen, die sich mit den Fragen der Prävention und Gesundheitsförderung, der Lebensmittelqualität sowie der Nachhaltigkeit von Produktion und Konsum beschäftigen. Sie sind interdisziplinär ausgebildet und haben gelernt, ganzheitlich zu denken – beste Voraussetzungen für eine Vielzahl unterschiedlicher Karrierewege in Leitungspositionen im Gesundheitsmanagement, bei Krankenversicherungen, in der Lebensmittelindustrie, in den Medien und in weiteren Bereichen von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Außerdem qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen für ein breites Spektrum an Masterstudiengängen, in denen spezifische Inhalte vertieft oder sich auf einzelne Disziplinen fokussiert werden kann.

Studieren im Kulmbacher Lebensmittel-Cluster

Die Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit ist die jüngste Fakultät der Universität Bayreuth und wird derzeit am Außenstandort Kulmbach aufgebaut. Dort angesiedelt sind verschiedene Unternehmen, Behörden und Forschungsinstitute der Lebensmittelbranche, die in die Forschungs- und Lehrtätigkeit der Fakultät eingebunden sind. Ein interdisziplinär aufgestelltes Team aus Professorinnen und Professoren ermöglicht eine zukunftsfähige und wissenschaftlich fundierte Ausbildung auf dem aktuellen Stand der Forschung. „Unsere Fakultät bietet ideale Voraussetzungen, um die miteinander verwobenen globalen Herausforderungen der nachhaltigeren Lebensmittelproduktion und Prävention von Krankheiten aus einer ganzheitlichen und fachübergreifenden Perspektive heraus zu studieren“, ist Prof. Dr. Stephan Clemens überzeugt. Der Lehrbetrieb startete im Oktober 2020 mit dem Masterstudiengang „Food Quality and Safety“, gefolgt vom Masterstudiengang „Global Food, Nutrition and Health“ im April 2021.

Weil bis zur Fertigstellung des Campus-Baus nur Interimsräumlichkeiten zur Verfügung stehen, bleibt auch bei den Studierenden in Kulmbach Pioniergeist gefragt, wie die Universität Bayreuth in ihrer Presse. (red)

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