COBURG

Nachhaltigkeitstage in Coburg

Prof. Dr. Susanne Esslinger hat ein besonderes Schwerpunktthema in Forschung und Lehre: Planetary Health. Sie freut sich auf die ersten Coburger Nachhaltigkeitstage. Foto: Natalie Schalk / Hochschule Coburg

Von Energie über Mobilität in der Stadt bis zu nachhaltigen Finanzen: Zum ersten Mal finden in Coburg „Nachhaltigkeitstage“ statt. Von Montag, 30. Mai, bis Samstag, 4. Juni, beschäftigen sich Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und vor allem die Bürgerinnen und Bürger mit den entscheidenden Fragen der Zukunft. Alle sind eingeladen.

„Nachhaltigkeit ist nicht nur ein ökologisches Thema, sondern es geht dabei auch darum, eine gesellschaftliche Transformation zu schaffen und etwas Neues mutig auszuprobieren. In unserer Region kann das gut gelingen“, sagt Prof. Dr. Susanne Esslinger, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg. „Ich erlebe den Raum als aufgeschlossen, wir sind hier ökonomisch sehr gut aufgestellt und die starke Verbindung zwischen Stadt und Landkreis Coburg eröffnet viele Perspektiven. Die Hochschule ist dabei ein wichtiger Partner für alle Bereiche.“

Deshalb haben Esslinger und der Verein MakingCulture als offene Forschungs- und Experimentierplattform die Nachhaltigkeitstage auf dem Gelände des alten Schlachthofs initiiert. Hier befinden sich bereits sowohl die Arbeitsräume von „Zukunft.Coburg.Digital“ als auch die von Creapolis, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule. „In der Alten Kühlhalle werden Engagement, Ideenreichtum und Wissen als geballte Kraft bis zum 4. Juni gebündelt, heißt es in der Pressemitteilung der Hochschule. Am Freitag geht es um das Thema „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“. Zum Abschluss am Samstag gibt es noch einmal ein breites Spektrum an Projekten, Initiativen, Forschungsthemen und Ideen. Dieser Tag steht unter dem Motto „Nachhaltigkeit für Alle“. Jeder Tag wird durch eine wechselnde Ausstellung ergänzt, zusätzlich widmet sich eine durchgehende Wochenschau folgende Themen: regenerative Energietechnik, nachhaltige Sanierung, Coburg als Fahrradstadt, dem Projekt Gebrauchtwarenhaus und dem Green Deal Coburg 2030 als einem Partizipationsformat der Stadt.

Ein weiteres Thema ist die Bezahlbarkeit von Lebensmitteln. „Das ist eines der Themen, die Studierende in unserer interdisziplinären Projektwoche behandelt haben“, erklärt Esslinger. Dabei entstanden unter anderem drei Kurzfilme zum Thema Nachhaltigkeit. Außerdem bringen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Perspektive ein. Beteiligte sind darüber hinaus die Wohnbau, Organisationen wie Foodsharing Coburg, die Kirchengemeinde Morizkirche, Unternehmen, Bundestagsabgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und viele engagierte Organisationen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, teilweise ist eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen und das gesamte Programm finden sich unter www.hs-coburg.de.

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