LICHTENFELS

Ingrid Kohles: Nur gemeinsam geht es!

„Schluckimpfung ist süß – Kinderlähmung ist grausam“, mit diesem Satz wurde vor nunmehr 60 Jahren die Polio-Schutzimpfung populär gemacht. Damit konnte die grausame Kinderlähmung eingedämmt werden.

Jetzt haben wir eine neue schlimme Geisel zu bekämpfen. Es gilt, gegen das Coronavirus mit seinen Mutanten anzukämpfen. Erfreulich schnell wurden wirksame Impfstoffe zugelassen und stehen uns zur Verfügung. Und schon wird oft und laut über Impfdrängler berichtet. Von den Impfverweigerern sprechen die wenigsten, und die sind eigentlich viel schlimmer. Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, warum sich beispielsweise Ärzte, Pfleger und Schwestern und die vielen anderen, die in „relevanten“ Berufen arbeiten, nicht impfen lassen. Und das wird nahezu stillschweigend akzeptiert.

Ich selbst zähle als Allergikerin mit Bronchialasthma zur Risikogruppe, gehöre aber altersbedingt noch nicht zur Impfgruppe. Jede Woche stehe ich in der Tafel Burgkunstadt in der Ausgabestelle, um gemeinsam mit vielen anderen Ehrenamtlichen den Bedürftigen der Region aus ihrer Notlage zu helfen.

Ich weiß genau: Sobald ich eine Aufforderung zur Impfung bekomme, werde ich dieser auch nachkommen, denn diese schützt nicht nur mich sondern auch meinen Nächsten. Und ich will, dass wir alle sobald wie möglich wieder ein Lächeln auf den Lippen der Menschen sehen, die vor uns stehen. Und nicht nur an den Augen prüfen müssen, ob uns der Mensch gewogen ist, dem wir begegnen! Deshalb ist Impfen für mich ein MUSS!