LICHTENFELS

Luca-App im Landkreis Lichtenfels schon weit verbreitet

Luca-App
Die Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung spart Geschäften und Kunden Zeit. Foto: SymbolThomas Frey/dpa

Die sogenannte „Luca-App“ ermöglicht Gesundheitsämtern, die Kontaktverfolgung in den verschiedenen Branchen zu vereinfachen, und macht das händische Ausfüllen von Kontaktformularen für Privatpersonen in Läden, Restaurants und anderen Einrichtungen überflüssig. Unternehmen und Einrichtungen können sich ganz einfach online registrieren. Privatpersonen haben die Möglichkeit, sich durch das Herunterladen der Luca-App auf ihr Smartphone zu registrieren. Über eine mögliche Begegnung mit einer infizierten Person können sie somit vom Gesundheitsamt kontaktiert werden.

Das Obermain-Tagblatt hat beim Landratsamt nachgefragt, inwiefern die Luca-App auch im Landkreis zum Einsatz kommt. Wie die Pressestelle mitteilt, hat sich auch das Landratsamt Lichtenfels bei der Luca-App registriert, um den Besuch für die Bürger so einfach und sicher wie möglich zu gestalten. Besucher könnten den am Empfang ausgehängten QR-Code scannen und im Gebäude „einchecken“.

„Nach unseren Informationen haben sich für die Luca-App bereits viele Betreiberinnen und Betreiber aus dem ganzen Landkreis registriert. Der größte Vorteil für unser Gesundheitsamt dadurch ist die Vereinfachung der Ermittlung von Kontaktpersonen zum Beispiel in einem Restaurant, in einem Laden etc.“, informiert Pressesprecherin Heidi Bauer darüber hinaus. Aufgrund der bislang noch recht weitreichenden Beschränkungen zum Beispiel im Bereich der Gastronomie habe das Gesundheitsamt aber bis dato noch keine nennenswerten Erfahrungen sammeln können.

Landrat Christian Meißner habe die Luca-App auch selbst auf seinem Mobiltelefon installiert, aber aufgrund der genannten Beschränkungen bisher auch nur selten Gelegenheit gehabt, sie zu nutzen. (red)

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