LICHTENFELS

Lichtenfelser Rotes Kreuz hilft den Flutopfern

Lichtenfelser Rotes Kreuz hilft den Flutopfern
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte Felix Leibold, Alexander Backert, Gerd Leibold, Bodo Spitzenpfeil und Andrea Fischer starteten vom BRK-Einsatzzentrum Michelau in das Hochwasser-Katastrophengebiet. Foto: BRK

Die Welle der Hilfsbereitschaft für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist ungebrochen. Auch ehrenamtliche Einsatzkräfte des BRK-Kreisverbandes Lichtenfels wurden im Rahmen der vom Lagedienst des Rotkreuz-Landesverbandes bundeslandübergreifend zentral koordinierenden Hilfeleistungen angefordert. Ehrenamtliche Einsatzkräfte der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) Behandlung sind am Dienstagabend vom BRK-Einsatzzentrum Michelau in das Katastrophengebiet aufgebrochen, wie der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Timo Herweg erklärte.

Der Mannschaftstransportwagen mit Bodo Spitzenpfeil, Alexander Backert, Gerd Leibold, Felix Leibold und Andrea Fischer ergänzt dabei den Gerätewagen Sanitätsdienst des Kreisverbandes Bamberg und bildet zusammen mit diesem Helferteam eine Einheit. Nach den Worten von Timo Herweg handelt es sich dabei um ein Standardvorgehen, das im Rahmen des Hilfeleistungskontingentes Oberfranken des BRK-Bezirksverbandes Ober-/Mittelfranken vollzogen wird. „Die örtlichen Kreisverbände stellen Einheiten im Rahmen eines sogenannten Komplexen Hilfeleistungssystems zur Verfügung, so dass es möglich ist, auf überregionaler Ebene entsprechende Katastrophen-Einheiten zusammenzustellen“, betont Herweg. Nur so sei man in der Lage, flexibel auf Katastrophen reagieren zu können. Außerdem können die Einsatzkräfte auch frühzeitiger wieder abgelöst werden, damit keine Erschöpfung und Überbeanspruchung eintritt.

Die Kreisbereitschaftsleitung mit Claus Müller an der Spitze bearbeitet die Anfragen aus München, die über die Bezirksverbände an die Kreisverbände herangetragen werden. Selbstverständlich habe der Kreisverband Lichtenfels seine Ressourcen zur Verfügung gestellt, als es darum ging, weitere Kontingente in das Einsatzgebiet zu schicken, so Müller. Die Rotkreuz-Einsatzkräfte erhalten vor Ort die Anweisungen von der örtlichen Einsatzleitung zu den zu bewältigenden Aufgaben.

Wie die Bürger einen Beitrag zur Katastrophenhilfe leisten

Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak zeige sich nun, wie wichtig es war, den Katastrophenschutz nicht zu vernachlässigen. Das Rote Kreuz habe in den vergangenen Jahren viele Investitionen in diesem Bereich getätigt, die ohne die Unterstützung der Fördermitglieder nicht möglich gewesen wären. „Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Lichtenfels, die das Rote Kreuz unterstützen, haben damit einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung von Katastrophen geleistet“, ist sich Thomas Petrak sicher. Abschließend betonte Timo Herweg die hohe Motivation der BRK-Einsatzkräfte. Das Schicksal der Menschen im Katastrophengebiet berühre in einem bisher nicht gekannten Ausmaß und so sei die Kreisbereitschaftsleitung stolz auf das Ehrenamt, auf das man sich stets verlassen könne. (red)

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