LICHTENFELS

„Lichtenfels ist bunt“ beim Friedensgebet am 9. November

Das Aktionsbündnis „Lichtenfels ist bunt“ beteiligt sich am ökumenischen Friedensgebet am Montag, 9. November, auf dem Lichtenfelser Marktplatz.ARchiv Foto: ArchivTill Mayer

Am Montag, 9. November, 18 bis 18.30 Uhr, laden die evangelische und die katholische Jugend sowie die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Stadt Lichtenfels auf dem Lichtenfelser Marktplatz zum ökumenischen Gebet für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit ein. Das Aktionsbündnis „Lichtenfels ist bunt“ schließt sich ausdrücklich diesem wichtigen Gedenken an. „So wie einst Verschwörungsideologien zu einem menschenverachtenden, antisemitischen Handeln auch in Lichtenfels geführt haben, so sind heute wieder diverse Verschwörungsideologien antisemitischen, zum Teil faschistischen Ursprungs. Dem muss sich die Bevölkerung deutlich entgegenstellen“, betont die Sprecherin des Lichtenfelser Bündnisses „Lichtenfels ist bunt“, die evangelische Pfarrerin Anne Salzbrenner in einer Pressemitteilung.

„Mit Mund-Nasen-Schutz und mit gesundem Abstand können wir auf dem Marktplatz ein deutliches Zeichen setzen, dass auch in Corona-Zeiten Rechtspopulismus und Antisemitismus unerwünscht sind.“

Keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen

Wie wichtig es sei, die Ängste der Menschen in dieser Pandemie ernst zu nehmen, wüssten die Sprecherin des Aktionsbündnisses und ihre stellvertretende Sprecherin Tanja Vincent als evangelische Pfarrerinnen wohl am besten. Gerade deshalb würden es beide für nötig halten, Menschen ernst zu nehmen, statt sie mit einfachen Antworten auf schwierige Fragen fälschlich zu beruhigen oder gar aufzuhetzen gegen jene, die ihr Möglichstes tun. „Unabhängig von Religionszugehörigkeit hofft das Bündnis auf eine rege Teilnahme, gerade in dieser Zeit!“, so die beiden Sprecherinnen. (red)

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