BAMBERG

Künstler aus ganz Oberfranken bei Offenen Ateliertagen dabei

Künstler aus ganz Oberfranken bei Offenen Ateliertagen dabei
Auch Gerhard Hagen nimmt an den ARTUR-Ateliertagen in Bamberg teil. Foto: Gerhad Hagen

Ein fester Bestandteil des oberfränkischen Kulturlebens in jedem September sind die Offenen Ateliertage des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler, „ARTUR 25“. Die Mitglieder dieses Verbandes professioneller Kunstschaffender laden die Öffentlichkeit am Samstag, 17. September, und Sonntag, 18. September, in ihre Arbeitsräume ein. Am Samstag gewähren sie von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr Einblicke in ihr aktuelles Schaffen und zeigen ihre Arbeitstechniken. Beteiligt sind Kunstschaffende aus ganz Oberfranken.

Einige von ihnen stellen Werke von Gastkünstlern aus, so dass in diesem Jahr insgesamt 27 künstlerische Positionen und Arbeitsweisen präsentiert werden. Neben den klassischen Techniken wie Malerei, Zeichnung, Bildhauerei in verschiedenen Materialien, Druckgraphik und Papierkunst sind sehr viele weitere künstlerische Disziplinen vertreten. Die Besucher können mit den Künstlerinnen und Künstlern über ihre Werke sprechen und erhalten Informationen aus erster Hand an dem Ort, wo die Kunst entsteht. Auf dem Weg zu den Ateliers sind in ganz Oberfranken zusätzlich schöne Orte und Landschaften zu entdecken.

Atelier Lebenskunst zeigt, wie inklusiv Kunst ist

Die Schirmherrin von „ARTUR 25“, Staatsministerin Melanie Huml, eröffnet die Wochenendveranstaltung am Vorabend, Freitag, 16. September, um 19 Uhr in der Ausstellung „TRIO 9“ im Bamberger Kesselhaus.

Dieses Jahr ist das Atelier Lebenskunst der Lebenshilfe Bamberg zu Gast. Am Sonntag zeigen in der KUFA-Kultur für alle in der Ohmstraße 3 behinderte und nicht behinderte Künstlerinnen und Künstler gemeinsam ihre Werke bei Kaffee und Kuchen. www.lebenshilfe-bamberg.de

Neben Bamberg und Bayreuth ist Münchberg ein „ARTUR“-Zentrum

Gastkünstler haben sich folgende oberfränkischen BBK-Mitglieder eingeladen: Matthias Börner in Coburg zeigte Werke des russischen Malers Aleksandr Markin, die Ateliergemeinschaft Concordiastraße 17 in Bamberg Werke des Dettelbacher Malers Fritz Herrman und Brigitte Böhler in Mistelbach Werke der Bildhauerin Rosemarie Stoll. Michaela Schwarzmann mit ihren Papierarbeiten ist zu Gast bei Bildhauer Thomas Gröhling in Bug bei Bamberg.

Unter anderem in der Galerie im Bürgerzentrum und in leerstehenden Gewerbeobjekten zeigen Udo Rödel und Kolleginnen und Kollegen vom Arbeitskreis Kunst Münchberg ihre Arbeiten. Die Kleinstadt in Hochfranken ist dieses Jahr also neben Bamberg und Bayreuth ein weiteres Zentrum von ARTUR. In Bayreuth sind zum Beispiel die Ateliers von Margit Rehner, Lucie Kazda und Ute Westien in der ehemaligen Markgrafenkaserne ein lohnendes Ziel.

Aber auch einzeln in der Fläche Oberfrankens verteilt warten interessante und produktive Künstlerinnen und Künstler auf Besucher an Orten, wo sie sich höchst individuelle Arbeits- und Lebensorte geschaffen haben, die sehr inspirierend wirken können. Hier zu nennen sind Roland Schön in Mistelbach, Thomas Brix in Eckersdorf, Cordula Untermöhlen in Bad Rodach und Gerd Kanz in Untermerzbach.

Faltblätter mit allen Atelieradressen liegen an vielen Stellen in Bamberg und Bayreuth aus und sind abzurufen unter: www.bbk-oberfranken.de. (red)

Die Teilnehmer

Bamberg: Albert Ultsch, Adelbert Heil, Andrea Landwehr-Ratka, Gerhard Hagen, Hubert Sowa, Atelier Concordia mit Gast Fritz Herrmann, Norbert Beck, Ruth Loibl im Atelier Concordia, Thomas Gröhling mit Gast Michaela Schwarzmann, Walli Bauer mit Gast Katharina Schween, Atelier Lebenskunst in der KUFA Bamberg.

Umland: Christiana Sieben, Gundelsheim,

Cordula Utermöhlen, Bad Rodach, Brigitte Böhler mit Gast Rosemarie Stoll, Mistelbach, Gerd Kanz, Untermerzbach, Mathias Börner mit Gast Aleksandr Markin, Coburg, Roland Schön, Neudrossenfeld, Thomas Brix, Eckersdorf, Udo Rödl, Münchberg.

Bayreuth: Gudrun Schüler, Lucie Kazda, Margit Rehner, Ute Westien, Werner Geister.

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