SCHNEY/BUCH

Konfirmation in Buch und Schney

Konfirmation in Buch und Schney
Pfarrerin Tanja Vincent (li.) konfirmierte im Beisein von Diakon Marco Schindler (re.) fünf Jugendliche in der Maria-Magdalenen-Kirche von Buch am Forst. Foto: Alfred Thieret

Konfirmation ist ein besonderes Ereignis nicht nur für die Konfirmanden, sondern auch für die Eltern und die ganze Kirchengemeinde, auch wenn durch die Corona-Pandemie alles etwas anders ist. So zogen mit mehrmonatiger Verspätung am Sonntag sechs Konfirmanden mit der Pfarrerin Tanja Vincent und dem Diakon Marco Schindler in Schney vom Gemeindehaus zur Kirche Sankt Maria, wo die Jugendlichen konfirmiert wurden. Anschließend konfirmierte die Pfarrerin fünf Jugendliche in der Maria-Magdalenen-Kirche in Buch am Forst.

Konfirmation in Buch und Schney
Sechs junge Christen wurden in der evangelischen Kirche St. Maria in Schney von der Pfarrerin Tanja Vincent (re.) in Geg... Foto: Alfred Thieret

Die Pfarrerin hatte in ihrer Predigt, die sie zusammen mit dem Diakon hielt, einen Maßstab aus ihrem Werkzeugkoffer mitgebracht, der in Zeiten von Abstandsregeln zu ihrem ständigen Begleiter geworden sei, und der in der Predigt eine maßgebliche Rolle spielte. Den richtigen Punkt zwischen Nähe und Distanz zu finden sei auch in vielen weiteren Lebenssituationen mit anderen Menschen nicht einfach. „Bei der Konfirmation geht es um eure Nähe zu Gott, zur Kirche und zur Kirchengemeinde, heute sagt ihr euer Ja zu Gott und zum christlichen Glauben“, rief die Pfarrerin den Konfirmanden zu. Mit dem Meter könne man aber nicht nur Abstände ausmessen, sondern von dem erzählen, worum es heute geht, nämlich von der Liebe Gottes.

So formte sie aus dem Gliedermaßstab verschiedene symbolische Gegenstände, zu allererst einen Stern. Schließlich sei eines der wichtigsten Ereignisse des Glaubens mit einem Stern angezeigt worden, nämlich die Geburt von Jesus, dem Gottessohn. Marco Schindler erinnerte mit dem aus dem Meter geformten Haus an das im Lukas-Evangelium geschilderte Zusammentreffen des zwölfjährigen Jesus mit den Schriftgelehrten im Tempel von Jerusalem, den er als Haus seines göttlichen Vaters sah.

Nach dem Konfirmationsversprechen und dem Glaubensbekenntnis nahmen die Konfirmanden schließlich am feierlichen Abendmahl teil. Dorothea Lintzmeyer begleitete die Gottdienste musikalisch an der Orgel.

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