LICHTENFELS/BAYREUTH

Jugend forscht: Tüfteln, experimentieren und erfinden

Sofia Öttl hofft auf Wintersemester mit Präsenzunterricht
So sieht ein erfolgreicher Jungforscher aus: Jan Heinemann, Schüler und Erfinder aus Andernach, präsentiert während der Internationalen Erfindermesse iENA seinen von ihm erfundenen Löschigel. Foto: Daniel Karmann/Dpa

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den 21. oberfränkischen Regionalwettbewerb von Jugend forscht. Tüfteln, experimentieren und erfinden: Jugend forscht, der bekannteste Nachwuchswettbewerb Deutschlands, geht in eine neue Runde. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich noch bis einschließlich 30. November 2021 online anmelden, um im Februar 2022 ihre spannenden und innovativen Forschungsprojekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Motto lautet: „Zufällig genial?“

Wettbewerb voraussichtlich in Präsenz

Die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv, die den Regionalwettbewerb bereits seit 2002 organisiert, und die drei Patenunternehmen Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft aus Coburg, die oberfränkischen Sparkassen sowie der Firma KSB SE & Co. KGaA aus Pegnitz freuen sich, dass der Regionalwettbewerb am 17. und 18. Februar 2022 voraussichtlich unter Einhaltung aller gängige Sicherheitsvorkehrungen in der Hochschule in Coburg stattfinden kann. Sollte aufgrund der Corona-Situation keine Präsenzveranstaltung möglich sein, wird Oberfranken Offensiv den Wettbewerb erneut digital veranstalten.

Es ist also sichergestellt, dass der Wettbewerb 2022 auf jeden Fall stattfinden wird.

Mitmachen geht ganz einfach

Für alle interessierten Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsene gilt: Wer mitmachen will, muss kein zweiter Thomas Edison sein, aber mit Neugier, Kreativität und auch Beharrlichkeit das eigene Ziel verfolgen.

Und vielleicht entsteht dabei zufällig ein genialer Gedanke oder eine bahnbrechende Idee. Am Wettbewerb können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2021. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams.

Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2021 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2022 müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen.

Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2022.. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

Gute Nachrichten für junge Forscherinnen und Forscher in Oberfranken: Nach einer kurzen Pause im Jahr 2021 wird beim kommenden oberfränkischen Regionalwettbewerb von Jugend forscht wieder den Schulpreis in voller Höhe von insgesamt 5000 Euro geben. Die Firma Rauschert Heinersdorf-Pressig GmbH konnte als neuer Sponsor gewonnen werden. Der Preis, der in Deutschland einzigartig ist, gilt als besondere Anerkennung und Motivation für die Kinder und Jugendlichen. Er wird seit 2008 an die zehn erfolgreichsten Schulen in Oberfranken verliehen.

Oberfränkischer Schulpreis ausgelobt

Das Geld in Höhe von jeweils 500 Euro wird in den Schulen meist für Materialien und verbesserte Ausstattung der Schülerlabore und Jugend forscht-Neigungsgruppen verwendet und kommt so indirekt auch wieder dem Wettbewerb zugute.

Das Formular zur Online-Anmeldung, die Teilnahmebedingungen finden Interessenten im Internet unter: www.jugend-forscht.de. (red)

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