LICHTENFELS

Jugend forscht: Bundesweit 8527 Anmeldungen

Zeitschrift „Museumsgala“: jeden Monat neue Gesprächsanreize
Niklas Hornfeck hat 2021 bei Jugend Forscht den zweiten Platz beim Publikumspreis gewonnen. Er hat eine CO2-Lüftungsanlage entwickelt. Foto: Ralf Dieter

Trotz der andauernden Coronapandemie gibt es bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb 2022 bundesweit einen nur geringen Rückgang bei der Beteiligung um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt haben sich 8527 Jungforscherinnen und Jungforscher für die 57. Wettbewerbsrunde angemeldet.

Zugleich erreicht der Mädchenanteil bei den Anmeldungen mit 40,5 Prozent den höchsten Wert in der Jugend forscht Geschichte. Im vergangenen Jahr hatte der Anteil der Jungforscherinnen noch bei 39,6 Prozent gelegen.

„Wir freuen uns, dass trotz anhaltender Coronapandemie so viele Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher in der 57. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht/Schüler experimentieren an den Start gehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht.

„Ein großer Dank gilt den Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern. Durch ihren herausragenden Einsatz erhalten die Teilnehmenden auch in dieser Runde die Unterstützung, die sie für die erfolgreiche Erarbeitung ihrer Projekte benötigen. Ebenso danken wir den zahlreichen Partnern in unserem Netzwerk. Aufgrund des ungebrochenen Engagements von Wettbewerbsleitungen und Paten können die Veranstaltungen auch im kommenden Jahr bundesweit stattfinden – gegebenfalls in reduzierter Form oder als reine Online-Wettbewerbe“, so Baszio in einer Pressemitteilung der Wettbewerbsveranstalter.

Ein Grund für den Rückgang der Anmeldungen ist, dass viele MINT-Lehrkräfte nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht insbesondere gefordert sind, die pandemiebedingten Lernrückstände gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern aufzuholen. Infolge der dadurch erhöhten Arbeitsbelastung fehlen oftmals die erforderlichen Kapazitäten für die Betreuung von Wettbewerbsprojekten. Schülerinnen und Schüler sind ihrerseits mit der Herausforderung konfrontiert, dass sie aktuell über zu wenig Zeit für Aktivitäten außerhalb des Unterrichts verfügen und so eine Wettbewerbsteilnahme oftmals nicht möglich ist.

Bei den Forschungsprojekten verzeichnet der Wettbewerb in der aktuellen Runde 4788 angemeldete Arbeiten. Das ist ein Rückgang um 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Favoriten unter den Fachgebieten sind 2022 die Biologie mit 25,4 Prozent, die Technik mit 18,2 Prozent und die Chemie mit 17,5 Prozent aller angemeldeten Jungforscherinnen und Jungforscher. Es folgen die Fachgebiete Physik mit 13,3 Prozent, Arbeitswelt mit 12,0 Prozent, Mathematik/Informatik mit 8,2 Prozent sowie Geo- und Raumwissenschaften mit 5,4 Prozent.

Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2022 zunächst bei einem Regionalwettbewerb in der Nähe ihres Heimatortes an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 57. Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck.

Eine ausführliche Statistik gibt es unter www.jugend-forscht.de.

Rückblick

  1. Corona-Tagebuch: Die Liebe und das Krustenbratenöl
  2. Menosgada oder Menostada: Das ist die Frage
  3. HMS-Sonderaktion Ukraine: Bands rocken für die gute Sache
  4. Corona-Tagebuch: Die Brille immer aufsetzen
  5. HMS-Sonderaktion Ukraine: Ebensfelder zeigen Herz
  6. Corona-Tagebuch: Die ganz große Freiheit
  7. Universität Bayreuth: Forschen für den Frieden
  8. HMS-Sonderaktion „Ukraine“: Vier Bands für eine gute Sache
  9. Corona-Tagebuch: Die Kunst der Beobachtung
  10. Corona-Tagebuch: Glück, Geld und eine alte TV-Show
  11. Bei Friedensaktion klares Stellung gegen den russischen Angriffskrieg gezogen
  12. Prof. Madison Wooldridge: Eine Texanerin in Lichtenfels
  13. Ausstellung: Das Erleben Geflüchteter im Fokus
  14. Ukraine-Konzert: Mit Bob Dylan für die gute Sache
  15. Corona-Tagebuch: Die Sache mit der Zögerlichkeit
  16. Buch-Tipps für Familien: Groß, größer, Großeltern
  17. Corona-Tagebuch: „Leben Sie in einer Beziehung?“
  18. FrankenwaldSteig: 243,5 Kilometer Wege für Wanderfans
  19. Corona-Tagebuch: Der Tod und der Sinn des Lebens
  20. Ebracher Baumwipfelpfad: Wettbewerb für findige Köpfe
  21. Geldregen für Creapolis der Hochschule Coburg
  22. Corona-Tagebuch: Die Liebe und das Kinderzimmer
  23. Speed-Woche für Jugendliche und Arbeitgeber in Coburg
  24. Spielzeugmuseum Neustadt bittet um Mithilfe für Ausstellung
  25. Desginerpuppen im Spielzeugmuseum Neustadt bei Coburg
  26. Corona-Tagebuch: Die Flinte im Kinderwagen
  27. Corona-Tagebuch: Pfefferonen statt Speiseöl
  28. Drei Power-Frauen für den FC Trieb
  29. Geschlechtergerechtigkeit Thema an der Hochschule Coburg
  30. Neue Außenküche für die Kita „Haus Löwenzahn“ in Schney
  31. Corona-Tagebuch: Öfter mal was Neues wagen
  32. Ausstellung zu psychischen Erkrankungen in Kronach
  33. Corona-Tagebuch: Schmerzhafter Kontrast
  34. Kita Seubelsdorf: Die Normalität kehrt zurück
  35. Johannisthal: Aktion Roman bittet weiter um Spenden für die Ukraine
  36. Bäckerei Fuchs spendet 15.000 Euro für Geflüchtete
  37. Corona-Tagebuch: Wenn Musik die Unterhaltung stört
  38. Smartphone-Kurse für Senioren in Kulmbach
  39. Corona-Tagebuch: Zwei Tage Auszeit
  40. Mit dem 3Fmobil in Oberfranken die Freizeit genießen
  41. Theater aus Bamberg und Coburg setzen ein Zeichen
  42. Corona-Tagebuch: Kutsche oder Rikscha?
  43. Innenarchitektur: in Coburg in acht Semestern zum Titel
  44. Fußballtraining für ukrainische Kinder beim FC Baiersdorf
  45. Corona-Tagebuch: Das große Schnattern
  46. Corona-Tagebuch: Wellness in der Quarantäne
  47. Corona-Tagebuch: Wenn Papierkrieg Hilfe verhindert
  48. Jugend der ganze Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Bamberg
  49. Corona-Tagebuch: Vielleicht gibt es das Perfekte doch
  50. Corona-Tagebuch: Und plötzlich ist man betrunken

Schlagworte