COBURG

In Coburg steht „Bahnhof des Jahres“

Der Bahnhof des Jahres 2022 steht in Coburg. Schick sieht er von Innen aus. Foto: ChristopHe/Allianz Pro Schiene

Die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres 2022“ geht nach Coburg. Das gab das gemeinnützige Verkehrsbündnis „Allianz pro Schiene“ am Mittwoch in Berlin bekannt. Der renovierte Bahnhof in Coburg überzeugte die unabhängige Jury vor allem durch besondere Aufenthaltsqualität, außergewöhnliches Design und durchdachte Funktionalität für die Reisenden. In Coburg sei „eine einzigartige Atmosphäre“ entstanden, in der sich Reisende und Besucher des Bahnhofs gleichermaßen wohlfühlen. Mit sieben ausgezeichneten Bahnhöfen ist Bayern das Bundesland mit den meisten Preisträgern im Wettbewerb „Bahnhof des Jahres“, der seit 2004 ausgerichtet wird.

Bahnhof erstrahlt in neuem Glanz

„Der Bahnhof Coburg ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Er bietet eine tolle Aufenthaltsqualität und hat die Bedürfnisse der Reisenden immer im Fokus“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene und Jury-Mitglied. Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG freut sich über die Auszeichnung: „Unseren Zukunftsbahnhof Coburg haben wir von der Empfangshalle bis zum Bahnsteig ganzheitlich schöner und moderner gestaltet.

Historische Eleemnete und modernes Design

Die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden spiegelt sich in der Auszeichnung zum Bahnhof des Jahres wider. Das Erfolgsrezept: neue Ideen, attraktives Design und eine enge Zusammenarbeit mit Stadt, Land und Bund. Coburg ist für uns ein Modell: Wir wollen künftig noch mehr Bahnhöfe zu Zukunftsbahnhöfen machen.“ Die Jury zeigte sich von der Neugestaltung beeindruckt, die Serviceangebote und intuitive Orientierung mit modernem Design und regionalen Bezügen verbindet. Nach Besuchen vor Ort schreibt das Gremium in seiner Begründung: „Das geschichtsträchtige Gebäude im Stile des Spätbarocks besticht im Innenraum durch eine angenehme Mischung aus historischen Elementen und zeitgemäßem Design. So entsteht in Coburg eine einzigartige Atmosphäre in der sich Reisende und Besucher des Bahnhofs gleichermaßen wohlfühlen.“ Und weiter: „Hier wurden auf kleinem Raum kreative Lösungen gefunden, um den Fahrgästen einen Wohlfühl-Ort zu bieten. Dieses Kleinod in Coburg ist damit Vorbild für viele weitere Bahnhöfe in Deutschland, die aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt werden können.“

Der Bahnhof in Coburg wurde von der gemeinnützigen Allianz pro Schiene ausgezeichnet. Foto: Christophe/AlLianz pro SchiEne

Bayern nun mit sieben „Bahnhöfen des Jahres“

Mit der Auszeichnung des Bahnhofs Coburg geht der begehrte Titel bereits zum siebten Mal nach Bayern. Erst 2020 zeichnete die Jury zuletzt einen Bahnhof im Freistaat aus, als sich Altötting mit der Messing-Plakette des „Bahnhof des Jahres“-Wettbewerbs schmücken konnte. Nach der Zahl der Preisträger ist Hessen mit fünf ausgezeichneten Bahnhöfen der nächste Verfolger der Bayern, gefolgt von Niedersachsen mit vier Bahnhöfen des Jahres.

Mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ zeichnet die Allianz pro Schiene die besten Bahnhöfe Deutschlands aus Sicht der Reisenden aus. Die zehnköpfige Jury achtet auf objektive Qualitätskriterien. Dazu zählen beispielsweise, dass Kundinnen und Kunden umfassende Informationen vorfinden: neben den Zugfahrten sind das u.a. die Ausschilderung zu anderen Verkehrsmitteln, Sehenswürdigkeiten und Serviceeinrichtungen.

Sauberkeit ist Pflicht

Der Bahnhof des Jahres muss darüber hinaus sauber und gepflegt sein, Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen ansprechen und in seiner Ausstattung und durch andere Verkehrsmittel lokal und regional verbunden sein. In der Jury sind die drei großen deutschen Kundenverbände Pro Bahn, der Verkehrsclub Deutschland und der Deutsche Bahnkunden-Verband vertreten. Weitere Mitglieder sind der Auto Club Europa, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, der Bundesverband CarSharing sowie die Kooperation Fahrtziel Natur und der Deutsche Tourismusverband. Die Geschäftsstelle der Allianz pro Schiene stellt zwei Mitglieder. (red)

 

Rückblick

  1. Corona-Tagebuch: Lisa fand Fußball immer doof
  2. Klöße: immer schön aufessen!
  3. Für Projekte aus der Region
  4. Kulmbach: Ehrenamt in „Die Kita“
  5. Corona Tagebuch: Gut' Ding will Weile haben
  6. Jugendsymphonieorchester Oberfranken: junge Talente gesucht
  7. Kronacher Studi-Projekt: Wie Kuscheltier Moti Probleme löst
  8. Corona-Tagebuch: Wie du mir so ich dir
  9. Kostenlose Führungen im Haus Marteau
  10. Die 58. Runde von „Jugend forscht“ hat begonnen
  11. Stadt und Kreis Coburg als „fahrradfreundlich“ geehrt
  12. Corona-Tagebuch: Das große Schnattern
  13. Bücher zum Thema „Schöpfung bewahren“
  14. Corona-Tagebuch: Damals bei den Zimmermanns
  15. Corona-Tagebuch: Von Ängsten und Tänzen
  16. 20.000 Tänzer und Tänzerinnen beim Karneval in Bolivien
  17. Corona-Tagebuch: Metaphern im Kopf
  18. Mietswohnungen in Ortskernen
  19. Hausschlachtung in Marktzeuln: Süßes nach der „Blutorgie“
  20. Weltkrebstag am 4. Februar als Anlass für Telefon-Hotlines
  21. Corona-Tagebuch: Selbstständiger Bauchredner
  22. Thema „Notvorrat“:Quittengelee für schlechte Zeiten
  23. Corona-Tagebuch: Der Tod eines Musikidols
  24. Bezirk Oberfranken: Netzworking beim Thema Pflege
  25. Kulmbach: Handysprechstunde im Familientreff
  26. Corona-Tagebuch: Das große Schnattern
  27. Corona-Tagebuch: Darmkur im Hardrock Café
  28. Vortrag in Coburg: „Vogelwelt im Klimawandel“
  29. Thema Zweiter Weltkrieg: Ein Atlas der Verwüstung
  30. Corona-Tagebuch: Unerhörte Wendungen
  31. Bamberg: Im Drohnenflug über Naturschätze
  32. Bamberger Literaturfestival: Leselust und Kanaldeckel
  33. Helfen macht Spaß: Weihnachtsaufruf endet mit Rekord
  34. Corona-Tagebuch: Ein Besuch im Sportstudio
  35. Ausstellung „Unsere Schöpfung bewahren“ in Vierzehnheiligen
  36. Corona-Tagebuch: Voll und ganz geerdet
  37. Corona-Tagebuch: Die Lust am Sparen
  38. Flyer-Ation in Bamberg: Wenn das Licht ausbleibt
  39. Konzert im Stadtschloss Lichtenfels: „Bach und Frankreich“
  40. Corona-Tagebuch: In einem Auto mit rosa Lenkrad
  41. Oberfranken: Einwohnerzahl bleibt stabil
  42. Bühnenträume zum Mitnehmen
  43. Corona-Tagebuch: Ein Essen mit einer Feministin
  44. Heiße Tipps des BN Lichtenfels für Geldbeutel und Klima
  45. Frankenwaldklinik Kronach: Hilfe für todkranke Kinder
  46. Corona-Tagebuch: Was tun, wenn der Schlaf ausbleibt?
  47. BBV-Orts-Obmann Rudi Steuer aus Hainzendorf erzählt
  48. Corona-Tagebuch:Wie man gesund und richtig kocht
  49. Corona-Tagebuch: Der Preis der Liebe
  50. Kinderbücher rund ums Thema Zuhause: Ein Ort und ein Gefühl

Schlagworte