BAMBERG

In Bamberg gemeinsam auf kulinarische Reise

Bamberg Während der interkulturellen Wochen in Bamberg haben die Malteser den Blick über den Tellerrand gewagt: Drei ehrenamtliche Köchinnen kredenzten drei Rezepte aus aller Welt. Wegen der Pandemie leider nicht mit Publikum vor Ort, sondern virtuell über die Bildschirme.

Die Reise über die Kochtöpfe hinweg stieß bei allen Teilnehmern trotzdem auf große Begeisterung. Der Grund: Das Gemeinschaftserlebnis führte nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell durch die mexikanische, syrische und fränkische Küche. Fattet Dajaj, eine Spezialität aus der syrischen Küche gemeinsam mit den Teilnehmenden zu kochen und ihnen etwas über unsere landestypischen Gebräuche zu erzählen, war für mich ein freudiges Erlebnis“, berichtet Hadeel Hasan vom Leitungsteam des Malteser Frauentreffs.

Obwohl die Kochabende online stattfanden, gab es viel zu erleben. Die Atmosphäre war Hasans Aussagen zufolge „fantastisch und ausgelassen“, die Teilnehmenden waren interessiert füreinander, lachten von Herzen und tauschten ihr kulturelles Wissen aus. „Es machte uns großen Spaß, an den drei Kochabenden teilzunehmen.

Einblick in fremde Kulturen

Wo könnte man sich einen besseren Einblick in fremde Kulturen verschaffen als in der Küche und über die Zunge? Miteinander zu kochen und zu essen, erleichtert die direkte, zwischenmenschliche Begegnung und erregt einen außergewöhnlichen Austausch von Informationen und Kultur“, lautete die Bilanz von Familie Walter.

„Die Kochabende verstanden sich als Treffpunkt für ein interkulturelles Miteinander angesichts unserer vielfältigen Gesellschaft. Eine Fortsetzung der kulinarischen Reise in andere Kulturkreise ist von daher in Planung“, kündigte Samer Rahhal, Koordinator Integrationsdienst bei den Maltesern in Bamberg, an.