LICHTENFELS

IHK-Wahl findet im kommenden Januar statt

Für die heimische IHK ist das künftige Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung von Lichtenfels.Archivfoto: Markus Drossel

Vom 10. bis 27. Januar 2022 sind die rund 48 000 Mitgliedsunternehmen der IHK für Oberfranken Bayreuth aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter in die IHK-Gremien neu zu wählen. Wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt, wählen die rund 3400 IHK-Mitgliedsunternehmen im Landkreis Lichtenfels dabei ihre 30 Vertreterinnen und Vertreter vor Ort. Aktuell sucht die IHK für Oberfranken Bayreuth noch Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich im Ehrenamt der IHK engagieren und für die Wahl kandidieren möchten.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Sie werden in den kommenden fünf Jahren ihre unternehmerische Kompetenz in die Arbeit der IHK einfließen lassen und so den Kurs der IHK mitbestimmen. Das IHK-Gremium greift dabei lokale Themen auf und sieht sich als Interessensvertretung der Wirtschaft vor Ort.“

Jede Stimme hat bei der IHK das gleiche Gewicht

„Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer mit einem Mitgliedsbetrieb der IHK für Oberfranken Bayreuth kann wählen und sich auch wählen lassen“, erläutert Gabriele Hohenner, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Oberfranken Bayreuth. „Unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße hat bei der IHK jede Stimme das gleiche Gewicht.“ Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die für die Wahl 2022 kandidieren möchten, sollen sich spätestens bis zum 26. Oktober bei der IHK unter E-Mail wahl@bayreuth.ihk.de melden und bis dahin ihre Kandidatur erklären.

IHK-Gremien: Regionale Themen im Fokus

Das Gremium Lichtenfels engagiere sich in den vergangenen Jahren für eine Vielzahl regionaler Themen. Vor allem in Bezug auf den Wirtschaftsstandort reiche die Bandbreite von einer intensiv geführten Diskussion über die Gewerbesteuererhöhung in der Stadt Lichtenfels, Kapazitäten der Bauschuttdeponie, Unterkünfte für den Geschäftsreisetourismus, schnelles Internet für Übernachtungsbetriebe bis hin zur Verkehrsanbindung.

Konkret lagen dem Gremium der Ausbau der B173 mit der Anbindung von Michelau sowie der Umfahrung Hochstadt am Herzen, die Ortsumfahrung Weismain, die bessere Koordinierung von Baustellen sowie die Quantität und Qualität der Bahnanbindung.

Auch mögliche Chancen für die heimische Wirtschaft als Hochschulstandort und durch das FADZ wurden im Rahmen der Gremiumsarbeit auf Fachebene thematisiert. „In Diskussionen mit politischen Mandatsträgern konnten wir zudem zahlreiche wirtschaftsrelevante Themen einbringen und dabei wichtige Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Lichtenfels stellen“, so Gremiumsvorsitzender Wilhelm Wasikowski. Während der Corona-Pandemie sei es vor allem um Erleichterungen für die Unternehmen vor Ort gegangen, vor allem für den Handel und die Gastronomie.

48 000 IHK-Mitglieder sind wahlberechtigt

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Alle fünf Jahre sind die rund 48 000 Mitgliedsunternehmen der IHK für Oberfranken Bayreuth aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter in die acht regionalen IHK-Gremien in Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Marktredwitz/Selb zu wählen.

Die Mitgliedsunternehmen gehören dabei einer der drei Wahlgruppen an, Industrie, Handel/Tourismus oder Dienstleistungen. Die Wirtschaftsstruktur vor Ort wird dabei in der Sitzverteilung abgebildet. So ist sichergestellt, dass unterschiedliche Blickwinkel der lokalen Wirtschaft und viel unternehmerische Kompetenz ehrenamtlich in die Arbeit der IHK und des IHK-Gremiums einfließen.

Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist eine von 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Als Selbstverwaltung der oberfränkischen Wirtschaft setzt sich die IHK gegenüber Politik und Verwaltung mit starker Stimme für die Interessen der regionalen Wirtschaft sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberfranken ein und nimmt aktiv Einfluss auf die Gestaltung der Standort- und Rahmenbedingungen.“

Weitere Informationen rund um die IHK-Wahl gibt es unter www.bayreuth.ihk.de. (red)

Der Lichtenfelser Wilhelm Wasikowski engagiert sich als IHK-Vizepräsident. Foto: Red

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