LICHTENFELS

Hohe Auszeichnung für Christian Mrosek

Hohe Auszeichnung für Christian Mrosek
Für herausragende Verdienste ausgezeichnet: Landrat Christian Meißner (li.) übergab Redwitzer Altbürgermeister Christian Mrosek in einer Feierstunde im Landratsamt Lichtenfels die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze. Foto: Landratsamt Lichtenfels/Heidi Bauer

„Diese Auszeichnung erhalten verdiente Kommunalpolitiker, die sich in hervorragender Weise für die Belange ihrer Kommunen und Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt haben“, unterstrich Landrat Christian Meißner bei einer besonderen Ehrung, die er kürzlich im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes vornehmen durfte: Auf Bitte der Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz überreichte er Altbürgermeister Christian Mrosek aus Redwitz die Medaille für besondere Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung in Bronze.

Gleichzeitig sagte der Landrat Christian Mrosek Dank für seinen langjährigen Einsatz in der Kommunalpolitik im Landkreis Lichtenfels als Gemeinderat, als Kreisrat und als Erster Bürgermeister der Gemeinde Redwitz.

Wie der Landrat in der Laudatio erläuterte, verleiht der bayerische Innenminister diese Auszeichnung Kommunalpolitikern, die sich über viele Jahre hinweg in besonderem Maße verdient gemacht haben und ihr Können und Wissen, ihre Tatkraft und einen großen Teil ihrer Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt haben.

Die Laudatio war eine beeindruckende Auflistung der vielfältigen Tätigkeiten und Projekte, für die sich Christian Mrosek in den vergangenen 30 Jahren eingesetzt hat. Von 1990 bis 2002 war er Mitglied des Gemeinderats Redwitz und bekleidete zugleich sechs Jahre das Amt des Zweiten Bürgermeisters.

2002 zum Bürgermeister von Redwitz gewählt

2002 wurde er selbst zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde gewählt und gestaltete die Weiterentwicklung der Kommune bis April 2020 entscheidend mit. Zudem war er von 2002 bis 2020 Vorsitzender der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Redwitz.

Wie der Landrat weiter hervorhob, hat Mrosek während seiner Amtszeit als Bürgermeister viele wichtige Vorhaben verwirklicht und vorangebracht. Schwerpunkte seines kommunalpolitischen Wirkens waren unter anderem die Generalsanierung des Kindergartens „Wirbelsturm“ in Mannsgereuth, der Neubau einer dreigruppigen Kinderkrippe in Redwitz und die Einrichtung eines zweigruppigen Kinderhorts in der Albert-Blankertz-Schule.

Kläranlage gebaut und Feuerwehren ausgerüstet

Darüber hinaus erinnerte der Landrat an die Erweiterung des Rathauses mit energetischer Sanierung, den Neubau der Kläranlage, die Verbesserung der Breitbandversorgung, den Ausbau des Geh- und Radwegenetzes sowie die Ausstattung sämtlicher Feuerwehren im Gemeindegebiet, teils mit neuen Feuerwehrhäusern und -fahrzeugen.

Besonders erwähnte der Landrat den Bau des Bürgerhauses, das ein Herzensprojekt des Altbürgermeisters war und nun als Schmuckstück zur Belebung des Ortskerns beiträgt und zu einem Treffpunkt für Jung und Alt geworden ist. Weiterhin sei es der Initiative von Christian Mrosek zu verdanken, dass durch den Verkauf der alten Redwitzer Schule an die Regens-Wagner-Stiftung Burgkunstadt die heutige Wohngemeinschaft „Haus Johanna“ für Menschen mit Behinderung entstanden ist. Auch konnte mit der Ansiedlung neuer und der Erweiterung bestehender Industriebetriebe in Redwitz zur Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze beigetragen werden.

18 Jahre im Kreistag engagiert

Des Weiteren hat sich der Geehrte von 2002 bis 2020 im Kreistag Lichtenfels 18 Jahre für die übergeordneten Belange des Landkreises eingesetzt und wirkte im Kreisausschuss sowie im Bauausschuss (seit dessen konstituierender Sitzung im Jahr 2011) mit.

Ferner war er auch Verbandsrat für den Landkreis Lichtenfels im Zweckverband für Abfallwirtschaft in Nordwest-Oberfranken. Seine Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung wurden bereits 2008 mit der Dankurkunde gewürdigt. Das sei eine herausragende Bilanz, so der Landrat, der dem Redwitzer Altbürgermeister auch im Namen des Landkreises und seiner Bürgerinnen und Bürger für dieses große Engagement dankte. (red)

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