LICHTENFELS

Heizpilze nicht in Innenräumen nutzen

Ein Flickenteppich an Regeln für den Heizpilz
Die Lichtenfelser Feuerwehr warnt eindringlich vor der Nutzung von Heizpilzen oder Grills als Heizung in Innenräumen: Es bestehe akute Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid und andere Gase.Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa Foto: Daniel Karmann (dpa)

Heizpilze, Gasbrenner, Grills oder gar offenes Feuer außerhalb von Öfen sind nicht zum Heizen von Innenräumen geeignet. Wie Florian Helmbrecht und Holger Reinlein von der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels weiter mitteilen, besteht hierbei Lebensgefahr. „Durch die Verbrennung entstehen hierbei nämlich giftige Gase wie beispielsweise Kohlenmonoxid (CO)“, heißt es in einer Pressemitteilung der Lichtenfelser Feuerwehr.

Der richtigen Ausrüstung sei es kürzlich zu verdanken gewesen, dass im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes, durch die vom Personal standardmäßig getragenen CO-Warner eine entsprechende Gefahr festgestellt und dadurch Menschenleben von Betroffenen und Einsatzkräften gerettet werden konnten.

„Es wurde dann letztlich in der Wohnung ein gasbefeuerter Heizpilz für den Außenbereich aufgefunden. Eine Person musste mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus verbracht und die Lage vor Ort durch uns unter Atemschutz bereinigt werden“, so die Lichtenfelser Feuerwehr weiter.

Deshalb appelliert sie an die Bürgerinnen und Bürger: „Nur explizit für den Innenraum geeignete und sicherheitsgeprüfte Heizgeräte einsetzen! Und dies auch nur strengstens nach den Herstellervorgaben!“ (red)

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