BAD STAFFELSTEIN

Georg Dora ist Burgkunstadter Altbürgermeister

Georg Dora (3. v. li.) daneben seine Ehefrau) wird der Ehrentitel Altbürgermeister verliehen. Es gratulieren: (v. li.) der amtierende Burgkunstadter Bürgermeister Heinz Petterich, der Hochstadter Bürgermeister Theo Raab, Landrat Reinhard Leutner, der Weismainer Bürgermeister Max ... Foto: Repro: Ramming

Anlässlich seines 70. Geburtstags wird dem stellvertretenden Landrat Georg Dora – nach der Ehrenbürgerwürde der Stadt Burgkunstadt – nun auch der Ehrentitel „Altbürgermeister“ verliehen. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft würdigen ihn als „Leit- und Symbolfigur eines erfolgreichen Kommunalpolitikers“. Dora war von 1977 bis 1995 Bürgermeister der Stadt Burgkunstadt.

Entnervte Anwohner am Klentsch in Lichtenfels sind erleichtert

Die von Ruhestörungen und Polizeieinsätzen entnervten Anwohner am Klentsch in Lichtenfels sind erleichtert: Die dortige Obdachlosenunterkunft ist Geschichte. Mitte November wird die heruntergewirtschaftete Baracke dicht gemacht und mit dicken Ketten verrammelt, die Fenster werden mit Brettern zugenagelt. Für die sieben Bewohner wurde an der Krappenrother Straße 1 (gegenüber des Tierheims) für 180 000 Mark ein „Dorf“ aus drei Wohncontainern errichtet: „Jeder Container besteht aus vier Zimmern mit je zehn Quadratmetern und einem Gemeinschaftsbad“, berichtet das OT. Dies sei eine „hundertprozentige Verbesserung“, meint Erster Bürgermeister Winfred Bogdahn und unterstreicht, dass die Ausstattung besser als die gesetzlich vorgeschriebene sei.

Obdachlose sind alles andere als zufrieden

Die Obdachlosen-Baracke am Klentsch in Lichtenfels wurde geräumt und als neue Unterkunft eine Wohncontainer-Siedlung an ... Foto: Repro: Till Mayer

Über den kurzfristig anberaumten Umzug und diversen Modalitäten ungehalten äußern sich die Obdachlosen dennoch gegenüber der Heimatzeitung. Es sei nicht genügend Platz für ihren Hausrat. Besonders kritisieren sie, dass sie – anders als bisher – nun Strom, Heizung und Warmwasser per Wertmarken selbst bezahlen sollen: Das könne sich nicht jeder leisten. In Redwitz verschwindet ein Stück Ortsgeschichte: Das Gebäude der seit 1991 nicht mehr betriebenen Brauerei Gärtner, Am Berg 1, wird abgerissen. Zunächst soll das Areal frei bleiben, heißt es im OT. Etwaige Ideen oder Pläne gibt es noch nicht.

Diebe lassen teure Kleidung aus Lederwarengeschäft zurück

In der Nacht zum 20. November 1995 brechen Unbekannte in ein Staffelsteiner Lederwarengeschäft ein und schleppen eine größere Menge an teurer Bekleidung rund 300 Meter zu einem Ablageplatz, von dem sie die Beute später offenbar abholen wollen. Doch zwei Zeugen beobachten unabhängig voneinander das verdächtige Geschehen und einen blauen Wagen mit polnischem Kennzeichen. Als die Täter dies bemerken, flüchten sie und lassen die Beute zurück.

„Fury in the Slaughterhouse“ locken in die Lichtenfelser Stadthalle

Kai Wingenfelder (links) und Hannes Schäfer von „Fury in the slaughterhouse” heizen den Fans des ehrlichen Rock in der L... Foto: Repros: dw

Da das Sextett für kommende Jahr eine Konzertpause ankündigte, um sich neuen Songs zu widmen, nehmen zahlreiche Fans von „Fury in the Slaughterhouse“ natürlich gerne die Möglichkeit an und kommen zum Gig in die Lichtenfelser Stadthalle. Die Rockband aus Hannover schwimmt seit zwei Jahren mit ihrem Alben „Mono“ und „The Hearing and the Sense of Balance“ auf einer Erfolgswelle und bleibt ihrem Stil offensichtlich treu, freut sich der Berichterstatter: Die Musiker rund um die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder seien keine Trend-Jäger, sondern gerne auch sarkastische Revoluzzer.

Parkplatz am Pabstenweg in Lichtenfels ist fertig

Fünf Wochen dauerten die Pflasterarbeiten am neuen öffentlichen Parkplatz am Pabstenweg in Lichtenfels (zwischen Stadt-Apotheke und Sanitätshaus Skotnica): Am 23. November 1995 wird das frisch gepflasterte und begrünte Area symbolisch freigegeben. Ab sofort kann man hier bis zu zwei Stunden parken – per Parkschein (50 Pfennig pro Stunde). Die Umgestaltung kostete 156 000 Mark. Die OT-Berichterstatterin endet: „Die Bürger werden gebeten, langsam und nur mit dichten Ölbehältern am Auto auf den Parkplatz zu fahren, damit die Begrünung zwischen den Pflastersteinen und der Boden geschont werden.“

Rondell-Laubbäume im Neubaugebiet im Marktgraitz gepflanzt

Im Marktgraitzer Neubaugebiet „Weißer Weg II“ (Straße „Am Eichberg“) sind die Straßen und Gehsteige und die tiefbautechnische Erschließung fertig. Noch stehen keine Häuser auf den 18 Bauplätzen. Aber es kann jetzt losgehen. Das OT dokumentiert mit einem Foto, dass gerade die Rondell-Laubbäume in den beiden Wendehämmern des verkehrsberuhigten Bereichs gepflanzt werden.

Die Brauerei Gärtner in Redwitz wird abgerissen. Foto: Repro: Micheel

Die Lichtenfelser Wirtschaftsjunioren erweitern ihr Vorstandstrio – nach vorheriger Satzungsänderung – um einen Posten: Das neue Vorstandsressort „Projektarbeit“ besetzt der einstimmig gewählte Marcel Crettaz (Flechtatelier Schütz); neuer Kassenführer wird Thomas Geubtner (Kreissparkasse). Im Amt bestätigt werden Vorsitzender Wilhelm Wasikowski und Schriftführer Siegmar Vojer.

Raiffeisen-Volksbank für 3,6 Millionen Mark saniert

Nach der Eröffnung am oberen Marktplatz in Lichtenfels vor 18 Jahren hatte die Raiffeisen-Volksbank eine Grundsanierung und Modernisierung nötig: Das 3,6 Millionen Mark teure Ergebnis wird am 23. November 1995 eingeweiht und wieder eröffnet.

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